Kategorie: Gesundheitscoaching

(35) Hypnose: Der Ort der inneren Erkenntnis und Weisheit

Heute stelle ich Ihnen eine weitere Variante vor, die Ihnen helfen kann, Ihre körperlichen und seelischen Schmerzzustände loszulassen.

Bei der folgenden Hypnoseanleitung handelt es sich um eine Anleitung zur Selbsthypnose, die Sie auf eigene Verantwortung durchführen.

Bitte hören Sie diese Hypnoseanleitung nicht während Tätigkeiten die Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit erfordern, wie zum Beispiel während des Autofahrens. Beachten Sie bitte auch, dass diese Hypnoseanleitung weder die Begleitung einer Hypnotherapeutin oder eines Hypnotherapeuten ersetzt, noch die einer Ärztin oder eines Arztes.

Sorgen Sie bitte dafür, dass Sie für die nächsten Minuten ungestört sind. Stellen Sie Ihr Handy, das Telefon und die Türklingel ab und machen Sie es sich bequem. Sie können sich in Ihren Lieblingssessel kuscheln oder sich aufs Sofa oder ins Bett legen. Ganz wie Sie möchten. Suchen Sie sich den Platz aus, der für Sie der richtige ist.

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Der Ort der inneren Erkenntnis und Weisheit (Hypnoseanleitung)

Es grüßt Sie herzlich
Ihre Susanne Witschas

Und hier geht es zu meinem Coaching-Blog
www.coaching-witschas.com/blog

(34) Hypnose: Die Quelle der Gesundheit

Bei der folgenden Hypnoseanleitung handelt es sich eine Anleitung zur Selbsthypnose, die Sie auf eigene Verantwortung durchführen.

Bitte hören Sie diese Hypnoseanleitung nicht während Tätigkeiten die Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit erfordern, wie zum Beispiel während des Autofahrens. Beachten Sie bitte auch, dass diese Hypnoseanleitung weder die Begleitung einer Hypnotherapeutin oder eines Hypnotherapeuten ersetzt, noch die eines Arztes.

Sorgen Sie dafür, dass Sie für die nächsten Minuten ungestört sind. Stellen Sie Ihr Handy, das Telefon und die Türklingel ab und machen Sie es sich bequem. Sie können sich in Ihren Lieblingssessel kuscheln oder sich aufs Sofa oder ins Bett legen. Ganz wie Sie möchten. Suchen Sie sich den Platz aus, der für Sie der richtige ist.

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Die Quelle der Gesundheit (Hypnoseanleitung)

Es grüßt Sie herzlich
Ihre Susanne Witschas

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(32) Zielformulierung – aber richtig

In dieser Folge geht es darum, wie Sie Ziele richtig formulieren, damit sich auch der gewünschte gesundheitliche Erfolg einstellt.

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Wenn Sie sich über das heutige Thema wundern und sich fragen, was man denn bei der Formulierung eines Zieles falsch machen kann, dann sind Sie sicher in guter Gesellschaft.

Auch ich habe mich, als wir dieses Thema in meiner Coachingausbildung behandelt haben, gewundert, was es denn da zu beachten gibt.

Aber ich habe ganz schnell bemerkt, dass auch ich fast nie die Ziele erreicht habe, die ich tatsächlich angepeilt habe.

Und warum? Weil ich sie falsch formulierte!

Auf die richtige Zielformulierung kommt es an

Wenn ich meine Klientinnen und Klienten frage, was sie denn gerne möchten, dann höre ich fast immer eine ganze Reihe von Dingen, die sie nicht möchten. Hier einige Beispiele:

  • Ich möchte mich nicht mehr provozieren lassen.
  • Ich möchte keine Schmerzen mehr haben.
  • Ich möchte mich nicht mehr kraftlos fühlen.
  • Ich möchte mich nicht ständig mit meinen Kindern streiten müssen.

Auf meine erneute Frage, was sie denn nun gerne möchten, schauen mich die meisten dann ganz erstaunt und verständnislos an.

Habe ich das nicht gerade gesagt?, lese ich aus ihren Gesichtern.

Nein, das haben sie nicht! Denn sie haben mir nur gesagt, was sie nicht möchten.

Unser Unterbewusstsein unterscheidet nicht zwischen POSITIV und NEGATIV

Es ist wichtig zu wissen, dass die Verneinung als solche in unserem Unterbewusstsein nicht ankommt. Und wenn Sie wissen bzw. meinen Artikel „CQM – Das Coachinggespräch der besonderen Artgelesen haben, dass das, was Sie denken, auch zu Ihrer Realität wird, dann wird klar, warum es nicht hilfreich ist zu sagen, was man nicht möchte. Wirklich zielführend ist es, das zu formulieren, was man möchte.

Wenn Sie sich ständig die oben aufgeführten Sätze sagen, wirkt das wie ein Mantra bzw. eine Selbstbeeinflussung. Ihr Unterbewusstsein hört und speichert dann folgendes:

  • Ich möchte mich provozieren lassen.
  • Ich möchte Schmerzen haben.
  • Ich möchte mich kraftlos fühlen.
  • Ich möchte mich ständig mit meinen Kindern streiten.

Sie strahlen also unbewusst die Energie dieser negativen Erwartungen aus. Und was ist das Ergebnis? Diese Wünsche werden zu Ihrer Realität: Sie lassen sich provozieren, haben Schmerzen, fühlen sich kraftlos und haben ständige nervenraubende Diskussionen mit Ihren Kindern.

Deswegen interessieren Sie sich nämlich fürs Coaching. Nicht wahr?

Unser Unterbewusstsein unterscheidet nicht zwischen Vergangenheit und Zukunft

Alles was wir denken, erleben und fühlen, findet für unser Unterbewusstsein immer im HIER und JETZT statt. Also immer in der Gegenwart. Wenn Sie sich immer und immer wieder an ein negatives Erlebnis erinnern, dann rufen Sie auch das damit verbundene negative Gefühl hervor und reden Ihrem Unterbewusstsein damit ein, dass dies jetzt gerade stattfindet.

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Die synaptischen Verbindungen unseres Unterbewusstseins

Alles was wir erleben, denken und fühlen, alle grundlegenden Verhaltensweisen, Überzeugungen und Einstellungen, die wir z. B. als Kind bei unseren Eltern beobachten und angenommen haben, werden in den synaptischen Verbindungen unseres Unterbewusstseins „verdrahtet“. Gleich einem Spinnennetz.

Zuerst entsteht ein hauchdünner „Draht“ oder ein ganz kleiner „Trampelpfad“. Dieser Draht oder dieser Pfad wird im Laufe unseres Lebens immer stärker oder breiter, weil wir uns immer wieder die gleichen Erlebnisse, Gefühle, Überzeugungen usw. ins Gedächtnis rufen und erneut in unserem Unterbewusstsein abspeichern.

Hier ein Beispiel: Angenommen, Sie hätten als Kind häufig die folgenden Sätze gehört:

„Das schaffst du nie. Du hast zwei linke Hände. Lass es einfach bleiben.“

Irgendwann sind Sie dann der Überzeugung gewesen, dass dies stimmt. Sie haben begonnen, unbewusst ebenfalls zu denken, dass Sie ungeschickt sind. Und dadurch, dass Sie das dachten, haben Sie die Erfahrung gemacht, dass Ihnen alle handwerklichen Aufgaben auch nicht oder nur sehr schlecht von der Hand gingen. Dies hat natürlich nur wieder bestätigt, dass Sie ungeschickt sind und Sie recht haben, zu denken, dass Sie es einfach nicht schaffen.

Mit den Jahren hat sich nun aus diesem ganz kleinen „Trampelpfad“, den Sie jederzeit mühelos hätten verlassen können, eine niemals endende dreispurige „Autobahn“ in nur eine Richtung ohne Ausfahrt entwickelt, auf der Sie ohne Kontrolle entlang rasen. Und zwar so lange, bis Sie bereit sind, an einer Ausfahrt zu arbeiten.

So kommen Sie an Ihr Ziel

Zuerst einmal müssen Sie an Ihrer derzeitigen Situation etwas ändern wollen. Als nächstes wäre es hilfreich zu wissen, was Sie anstelle der belastenden Situation möchten.

Mögliche Zielformulierungen könnten z. B. so lauten:

  • Ich möchte ruhig und gelassen reagieren, wenn mich jemand provoziert.
  • Ich möchte gesund und beweglich sein.
  • Ich möchte mich kraftvoll und energiegeladen fühlen.
  • Ich möchte mit meinen Kindern stets ruhig und sachlich kommunizieren.

Und wenn die Zielformulierung erstmal stimmt, dann helfen Ihnen bei Ihrer Zielerreichung die vielfältigen Coachingmethoden oder auch die Hypnose oder … oder … oder …

Wenn Sie nicht wissen, welche Methode für den „Bau Ihrer Autobahnausfahrt“ geeignet ist, dann probieren Sie doch einfach mal die Übungen, die ich in meinen bisherigen Artikeln beschrieben habe. Sie finden diese unter der Kategorie „Übungen“.

Eine Zusammenfassung aller Übungen finden Sie in den Folgen 25 und 26 meines Coaching-Blogs.

Sie können mich auch gerne jederzeit ansprechen, wenn Sie Hilfe brauchen.

Es grüßt Sie herzlich
Susanne Witschas

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(31) Selbstwertgefühle unterstützen unsere Gesundheit

Heute möchte ich über das Thema „Selbstwertgefühle“ schreiben und daran erinnern, dass es uns gesundheitlich nicht zuträglich ist, wenn wir uns selbst immer wieder schlecht behandeln, egal ob in Gedanken oder in Taten. 

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Wissen Sie, was genau man unter „Selbstwert“ versteht? Ist uns ein gesundes Selbstwertgefühl schon in die Wiege gelegt worden? Können wir auch ohne dieses Gefühl ein glückliches und gesundes Leben führen? Und gibt es nur einen Selbstwert oder vielleicht sogar mehrere „Selbstwerte“?

Dies uns vieles mehr möchte ich heute mit Ihnen „erforschen“. Und am Schluss erzähle ich Ihnen auch noch eine kleine Geschichte über meine Selbstwertgefühle, deren Ende mich doch sehr überrascht hat. Ich zeige Ihnen zudem einen Weg, mit dem Sie herausfinden können, wie stark Ihre eigenen Selbstwerte ausgeprägt sind.

Was versteht man unter Selbstwert?

Das Selbstwertgefühl ist zunächst einmal die emotionale (gefühlsmäßige) Einschätzung unseres eigenen Wertes. Es ist die subjektive (persönliche) Bewertung, die wir uns selbst gegenüber mehr oder weniger bewusst aussprechen: Ich fühle mich wertvoll / wertlos.

Es gibt nicht nur einen Selbstwert

Wenn ich meine Klientinnen und Klienten frage, was sie unter Selbstwert verstehen und wie stark dieser bei ihnen ausgeprägt ist, dann fällt es vielen schwer, darauf eine Antwort zu finden. Vermutlich liegt es daran, dass wir über unseren Selbstwert und über uns und unsere Bedürfnisse viel zu selten nachdenken. Es scheint etwas Abstraktes zu sein. Man sieht es ja nicht.

Noch erstaunter sind sie, wenn sie hören, dass es sechs Arten des Selbstwertgefühls gibt und zwei Formen.

Die Arten des Selbstwertgefühls sind:

1. Emotionaler Selbstwert

Darunter versteht man das Gefühl, das wir zu uns selbst haben. Wir können uns dazu folgende Fragen stellen:

  • Mag ich mich?
  • Bin ich gut zu mir?
  • Darf ich da sein?
  • Darf ich ein gutes Leben führen?
  • Würde ich mich mit mir befreunden, mich liebhaben?

2. Sicherheit im Kontakt

  • Mag ich andere Leute?
  • Wie gehe ich mit anderen um?
  • Komme ich mit denen aus?
  • Habe ich Angst vor denen?
  • Meide ich Kontakte?
  • Traue ich mich, meine Meinung zu sagen?

3. Kritik

  • Wie gehe ich mit Kritik um?
  • Zerreiße ich innerlich bei Kritik und stehe nicht zu Fehlern?
  • Kann ich mich gut mit Kritik auseinandersetzen und somit leichter damit umgehen?

4. Leistung

  • Wie schätze ich meine Leistung ein?
  • Kann ich was?
  • Würdige ich meine Leistung?
  • Kann ich das, was ich kann, auch spüren, es wertschätzen und sagen: „Das ist gut!“?

Auf welche Ursachen beziehe ich meine Leistung?

Bei einem hohen Selbstwert passt Erfolg in unser Selbstbild. Wir loben uns selbst und sagen:
„Super, das habe ich gut gemacht. Es hat sich gelohnt sich abzustrampeln. Ich war fleißig.“

Und bei einem Misserfolg sind wir ehrlich zu uns und anderen und sagen:
„Ich war nicht gut vorbereitet / schlecht drauf.“

Ist der Selbstwert jedoch niedrig ausgeprägt, dann passt Erfolg nicht in unser Selbstbild. Wir spielen unseren Erfolg herunter und sagen, es sei doch einfach nur Glück gewesen. Oder die Fragen/Aufgaben waren zu leicht.

Bei Misserfolg jedoch beschimpfen wir uns selbst: „War ja klar, ich bin ja dumm. Das ist auf meine Unfähigkeit zurückzuführen. Das passt ja mal wieder in mein Leben …“

5. Attraktivität

  • Wie attraktiv finde ich mich?
  • Muss ich anders aussehen, um attraktiv zu sein?

6. Sportlichkeit

  • Wie erlebe ich meinen Körper?
  • Traue ich ihm etwas zu?
  • Kann ich mich bewegen?
  • Habe ich Lust an Bewegung?

Es gibt kein Selbstbewusstsein ohne Körperbewusstsein
und somit kein gutes Selbstwertgefühl.

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Die zwei Formen des Selbstwertes

Es gibt einmal die unbewusste (implizite) Form des Selbstwertes. Die erkennen Sie, wenn eine Person z. B. auf die spontane Äußerung: Du siehst heute aber gut aus! die folgende Antwort gibt: Ach je, ich habe meine Haare heute noch gar nicht gewaschen. Und das T-Shirt ist auch schon uralt.

Die bewusste (explizite) Form des Selbstwertes erkennen Sie daran, dass eine Person auf die Frage: Wie geht es dir denn heute? antwortet, dass sie sich gut fühlt und heute übrigens eine neue schöne Bluse trägt oder ein neues Paar Schuhe.

So finden Sie heraus, wie stark Ihre Selbstwerte ausgeprägt sind

Schreiben Sie alle Selbstwerte jeweils auf ein Blatt Papier und fragen Sie sich folgendes:

Wie stark ist dieser Selbstwert bei mir ausgeprägt auf einer Skala von 1 bis 10?

Eins ist ganz schwach und zehn ist sehr gut ausgeprägt.

Experimentieren Sie mit den von mir bisher beschriebenen Übungen. Diese Anleitungen finden Sie unter der Kategorie „Übungen“. Oder nehmen Sie eine Methode, die Ihnen vertraut ist. Oder schauen Sie in die Artikel 25 und 26 meines Coachings-Blogs. Dort habe ich einige Übungen zusammengefasst.

Sie können sich auch fragen, welcher Selbstwert den größten negativen Einfluss auf Ihr derzeitiges Lebensthema oder Ihren Gesundheitszustand hat. Ziehen Sie dann spontan einen der Zettel oder finden Sie das mit den bisher erwähnten Übungen heraus.

Und der nächste Schritt wäre dann der, dass Sie das Thema angehen und sehen, was sich Gutes in Ihrem Leben ändert.

Und das ist meine kleine Geschichte

Ich habe die Kinesiologie benutzt und bekam eine Antwort, mit der ich nicht gerechnet hatte. Der Selbstwert, von dem ich dachte, er sei auf der Skala bei zehn, ist der, der am schwächsten ausgeprägt ist. Und auch bei den anderen Selbstwerten lag ich immer daneben.

Es war für mich eine Tatsache, dass die sportliche Einschätzung meines Selbstwertes sich im Minus-Bereich wiederfinden müsste. Das Ergebnis war jedoch eine NEUN. Es ist kaum zu glauben.

Und bei der Einschätzung meiner eigenen Leistungen – ich traue mich fast nicht, es zu sagen – lag ich auch daneben. Ich dachte das sei eine glatte zehn. Aber es ist – oh Schreck – eine VIER.

Wie Sie sehen, kann man sich immer wieder selbst überraschen.

Es grüßt Sie herzlich
Ihre Susanne Witschas

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(25) Die Organuhr: Ein 24-Stunden-Rückblick

Ich freue mich, dass Sie mich auf meiner Reise durch die Welt der chinesischen Organuhr begleitet haben. Als kleines Dankeschön, möchte ich heute zusammenfassen, was Sie Neues in den letzten Monaten erfahren haben.

Auf den Rhythmus kommt es an

Sie haben gelernt, dass die chinesische Medizin immer den Rhythmus des Universums mit einbezieht und versucht, mit diesem zu leben oder zu heilen.

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Im Laufe eines Tages – also innerhalb von 24 Stunden – werden alle Organe unseres Körpers rund um die Uhr mit Energie versorgt, damit sie arbeiten können. Es gibt jedoch für jedes Organ eine Zeitspanne von jeweils zwei Stunden, in der es mit mehr Energie versorgt wird und wiederum eine Zeit, in der es mit weniger Energie durchflutet wird.

Das bedeutet, dass die Organe jeweils zwei Stunden lang Höchstleistungen erbringen und dann in normalem Tempo weiterarbeiten. Exakt zwölf Stunden später erholen und ruhen sie sich dann sozusagen aus. In dieser Zeit werden sie mit sehr wenig Energie versorgt.

Je mehr wir Menschen nach dem Rhythmus der Natur leben und je sensibler wir für unsere Körperempfindungen sind, desto wohler fühlen wir uns mit uns und in uns.

Unsere Organe – eine große Familie

Unsere Organe beeinflussen sich gegenseitig und brauchen einander, um ihre Aufgaben erfüllen zu können. Sie sind auf ein gutes Miteinander angewiesen. Kein Organ ist unabhängig. Alle sind aufeinander angewiesen und beeinflussen sich ständig gegenseitig.

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Lassen Sie mich einige Informationen nochmals kurz zusammenfassen.

Lunge, Darm und Nieren: Ein starkes Team

Die Lunge entwickelt sich während der Embryonalphase aus einem kleinen Stück des Vorderdarms. Sie hat also als Grundlage das gleiche „Ausgangsgewebe“ wie unser Darm. Auch wenn sich beide Gewebe spezialisiert haben, haben sie dennoch den gleichen Ursprung und sind somit im übertragenen Sinne „Verwandte“.

Die Lunge: Luft und Leben

Die Lunge gehört in der chinesischen Medizin zum Element „Luft“, genauso wie auch die Nieren und die Harnblase. Wenn die Lunge aus dem Gleichgewicht kommt, dann könnte die Ursache also auch woanders liegen.

Aus diesem Grunde haben die Nieren auch einen direkten Einfluss auf unseren (Dünn-)Darm und unsere Nasennebenhöhlen. Wenn es in einem dieser Bereiche zu einer Funktionsstörung kommt, wäre es sinnvoll, sich auch um eine gesunde Nierenfunktion zu bemühen.

Und umgekehrt natürlich auch: Wenn unser Darm nicht im Gleichgewicht ist, kann das Auswirkungen auf diese Organe, aber auch auf alle anderen Stoffwechselvorgänge in unserem Körper haben.

Die Leber und ihre beiden Geschwister: Bauchspeicheldrüse und Zwölffingerdarm

Die Leber und die Bauchspeicheldrüse haben ebenfalls das gleiche Ausgangsgewebe, nämlich das des Zwölffingerdarms. Somit sind auch diese drei Organsysteme sehr eng miteinander verwandt und haben einen direkten Einfluss aufeinander.

Was war zuerst da?
Die körperlichen Symptome oder die negativen Gefühle?

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Das ist eine gute Frage. Tatsache ist jedoch, dass sich beides gegenseitig beeinflusst. Wenn Sie körperlich nicht fit sind, schlägt sich das auch auf Ihr Gemüt nieder. Und wenn negative Gedanken und Gefühle Sie belasten, kann das Ihr körperliches Wohlbefinden beeinflussen.

Wie Sie wissen, stehen verschiedene Organe für verschiedene (Lebens-)Themen. Es muss nicht immer sein, dass ein bestimmtes belastendes Thema exakt die beschriebenen körperlichen Symptome hervorruft. Es kann sich auch durch ein anderes Symptom bemerkbar machen.

Wichtig ist nur zu wissen, dass unsere Gedanken unsere Gefühle erzeugen und diese unser Körperempfinden beeinflussen.

Ich glaube, wenn wir Menschen unsere eigenen Gedanken und Gefühle sehen könnten und sehen könnten, was sie bei uns und anderen anrichten, dann würden wir vorsichtiger damit umgehen. Dann würden wir nicht mehr leugnen können, dass unsere Gedanken unsere Realität und unseren Gesundheitszustand formen.

Auf die Ursache kommt es an

Wenn Sie sich also gesundheitlich und seelisch nicht so ganz wohl fühlen, dann forschen Sie doch einfach mal nach der Ursache. Fragen Sie sich, ob Sie Ihr körperlicher Zustand unglücklich macht oder ob Ihr Unglücklichsein zu körperlichen Symptomen führt.

Fragen Sie, welche körperlichen Störungen zuerst behandelt werden sollen und mit welcher Methode und von welcher Therapeutin bzw. welchem Therapeuten.

Forschen Sie nach, welche Möglichkeiten es gibt, damit Sie sich wieder glücklich und zuversichtlich fühlen. Können Bachblüten helfen? Oder eine lösungsorientierte Kurztherapie, ein Mental-Coaching wie CQM oder eine Psychotherapie?

Die Antworten erhalten ganz einfach Sie mit den bisher vorgestellten Testmethoden. Sie finden sie in diesem Blog und in meinem Coaching-Blog unter: www.coaching-witschas.com/blog unter der Kategorie „Übungen“.

Seien Sie kreativ und stellen Sie auch Fragen, die Ihnen im ersten Augenblick unsinnig erscheinen. Nur so kommen Sie den Ursachen auf den Grund.

Ich wünsche Ihnen viel Freude mit dem neuen Wissen und bin wie immer gerne für Sie da, wenn Sie Hilfe benötigen.

Es grüßt Sie herzlich
Susanne Witschas

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Literaturnachweis: Lothar Ursinus, Die Organuhr – leicht erklärt, 3. Aufl. 2010

(24) Die Organuhr: Die Leber symbolisiert Veränderung und Erneuerung

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Unsere Leber ist das größte Stoffwechselorgan und ist zwischen ein Uhr und drei Uhr morgens am aktivsten.

Alle vorverdauten und von den Verdauungssäften gelösten Nahrungsmittel werden der Leber zur weiteren Verarbeitung zugeführt.

Die Leber produziert daraus immer das, was unser Körper zum Überleben braucht, wie z. B. Vitamine, Eiweiße, Cholesterin, Zucker und Mineralstoffe.

Sie wandelt die Stoffe, die unseren Körper verlassen sollen, in eine ausscheidungsfähige Form um.

Einige Stoffe verlassen uns über den Darm und andere wiederum über die Nieren.

Der Schmerz der Leber ist die Müdigkeit

Eine Funktionsstörung der Leber nehmen wir in aller Regel in Form von Müdigkeit wahr. Wir fühlen uns dann häufig abgeschlagen und antriebslos, und zwar zwischen 13 Uhr und 15 Uhr.

Eine Überfunktion der Leber lässt uns zwischen ein Uhr und drei Uhr morgens unter Umständen nicht schlafen.

Die Leber und das Herz – eine Seele

Die Leber reinigt auch das venöse (sauerstoffarme) Blut, bevor es zum Herz gelangt, um dort wieder mit Sauerstoff angereichert zu werden.

Wenn die Leber aber eine Funktionsstörung hat, ist sie nicht in der Lage, ihren Aufgaben schnell genug nachzukommen. So kann es passieren, dass sich das venöse Blut vor der Leber staut. Es kommt daher zu Wassereinlagerungen in den Beinen, weil der Druck in unseren Blutgefäßen zu hoch ist. Das Wasser, das sich in unserem Blut befindet, wandert dann durch die Gefäßwände in das umliegende Gewebe.

In der Naturheilkunde sagt man deshalb, dass es nicht sinnvoll sei, eine Herztherapie ohne Lebertherapie durchzuführen – und umgekehrt.

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Seele, Geist und Leber – ein starkes Team

So wie die Leber auf der Körperebene für die Verstoffwechselung chemischer Substanzen zuständig ist, so ist sie auf der seelisch-geistigen Ebene zuständig für die Fähigkeit, seine Ideen und Wertvorstellungen zu wandeln und anzupassen.

Ich erlebe immer wieder, dass es Patientinnen und Patienten gibt, denen es sehr schwerfällt, ihre Gewohnheiten aufzugeben und ihre Lebensführung zu verändern. Sie weigern sich, neue Erfahrungen zu machen. All das führt jedoch immer zu einer Therapieblockade.

Die Leber und ihre Beziehung zu anderen Organen

Eine Leberfunktionsstörung raubt unserem Körper auch Kraft und äußert sich unter Umständen in Krankheiten der Gelenke, Sehnen und Muskeln. Es kann zu Knie- und Hüftschmerzen kommen sowie unseren Muskeltonus – also unsere Muskelspannung – beeinflussen.

In der chinesischen Medizin haben die Leber und die Galle einen Bezug zu unseren Augen. Unsere Sehkraft hat demnach stark mit unserer Leberenergie zu tun. In erster Linie hat das rechte Auge einen direkten Bezug zu unserer Leber.

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Wenn sich die Energie staut

Bei einer gestörten Leberfunktion kann die Leberenergie nicht richtig fließen. Da die Leberenergie in der chinesischen Medizin als eine „aufsteigende“ Energie bezeichnet wird, kann es daher zu unangenehmen Symptomen im Kopf- und Schulterbereich kommen.

Sollten Sie häufig Kopfschmerzen haben, dann beobachten Sie einmal, auf welcher Kopfseite sich der Schmerz zeigt. Die rechte Kopfseite ist immer ein Hinweis auf die Leber und die linke Kopfseite auf die Galle.

Ebenso verhält es sich, wenn Sie eine verstopfte Nase haben. Ist ständig die rechte Nasenhälfte betroffen, dann könnte das an der Leber liegen. Ist die linke Nasenhälfte betroffen, bezieht sich diese allerdings auf den Magen, und nicht auf die Galle.

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Das tut der Leber gut

Unsere Leber freut sich über warme Speisen und Getränke und Lebensmittel mit ganz viel Bitterstoffen.

Außerdem tut ihr Bewegung sehr gut. Es kann Stress abgebaut werden, und wir können uns von innerem Druck befreien.

Die Leber verkörpert die Anpassung

Leberprobleme entstehen häufig durch eine innere Unruhe. Vielleicht aufgrund von Sorgen oder der Angst, dass das Nötigste zum Leben fehlen könnte. Oder auch einfach nur, weil man sich weigert sich – in welcher Form auch immer – anzupassen.

  • Gibt es etwas in Ihrem Leben, an dass Sie sich nicht anpassen können oder wollen?
  • Können Sie sich selbst und Ihre Lebensweise annehmen?
  • Oder leiden Sie unter den ständigen Kommentaren anderer in Bezug auf Ihre Lebensweise?
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Egal was es ist: Sie haben den Schlüssel zur Lösung in der Hand. Sie alleine entscheiden, was Sie in Ihrem Leben zum Positiven verändern wollen. Und es gibt viele Wege, um Ihre Ziele zu erreichen und viele Menschen, die Sie dabei gerne unterstützen.

Sollten Sie Hilfe und Denkanstöße benötigen, bin ich wie immer gerne für Sie da.

Es grüßt Sie herzlich
Susanne Witschas

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Literaturnachweis: Lothar Ursinus, Die Organuhr – leicht erklärt, 3. Aufl. 2010

(23) Die Organuhr: Die Gallenblase steht für Zielstrebigkeit

Während der Hauptarbeitszeit unserer Gallenblase schlafen in der Regel die meisten von uns – nämlich zwischen 23 Uhr nachts und 1 Uhr morgens.

Wenn eine Überfunktion unserer Gallenblase vorliegt, kommt es häufig zu Schlafproblemen in diesen zwei Stunden.

Eine Unterfunktion unserer Gallenblase äußert sich hingegen in der Zeit zwischen elf Uhr morgens und 13 Uhr mittags.

Mögliche Funktionsstörungen könnten Schulterschmerzen oder auch eine wechselnde Konsistenz unseres Stuhlgangs sein.

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Leber und Gallenblase – eine Funktionseinheit

Unsere Leber produziert die Galle, eine zähe Körperflüssigkeit. Diese Flüssigkeit wird dann in der Gallenblase zwischengelagert bis sie zur Verdauung unserer Nahrung gebraucht wird.

Über die Galle werden auch Schadstoffe ausgeschieden, die über die Leber entgiftet werden sollen.

Gallenblase, Milz und Bauchspeicheldrüse

Als „kleine Schwester“ der Leber hat die Milz die Aufgabe, altes Blut abzubauen, damit die Leber mühelos die Galle produzieren kann.

Die Galle ist aber nicht das einzige Enzym, das wir für eine geregelte Verdauung benötigen. Wir brauchen auch die Enzyme der Bauspeicheldrüse, damit wir alle wertvollen Nahrungsbestandteile verwerten können.

Da diese Organe sehr nahe beieinander liegen, kann es passieren, dass ein oder mehrere Organe in ihrer Funktion beeinträchtigt werden, wenn ein Organ eine Funktionsstörung hat.

Wenn also z. B. die Gallenblase entzündet ist und anschwillt, kann es zu Störungen und Stauungen in der Leber, der Bauchspeicheldrüse, des Zwölffinderdarms usw. kommen.

Störungen der Gallenblase und ihre weitreichenden Auswirkungen

Bei einer gestauten Galle kann es z. B. zu Schulter-Nacken-Probleme kommen sowie zu Drehschwindelattacken oder einem Schiefhals. Auch Migräne auf der linken Kopfseite könnte auf eine Funktionsstörung der Gallenblase hindeuten.

In der chinesischen Medizin hat das linke Auge einen Bezug zur Gallenblase. Wenn es also immer wieder zu trockenen oder geröteten Augen kommt – insbesondere dem linken Auge – könnte man ja einmal an die Gallenblase denken.

Bei Verstopfung oder Magenbeschwerden kann ein Mangel an Galle die Ursache sein. Alle Lebensmittel die viel Bitterstoffe enthalten sind nicht nur gut für unsere Gallenblase, sondern für die gesamte Verdauung.

Bitterstoffe unterstützen die Leber in ihrer Funktion, und dem Magen helfen sie bei der Produktion von Magensäure.

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Galle, Aggression und Allergien

Aggression ist normalerweise ein negativ besetzter Begriff. Aber Aggression ist nichts anderes als eine Energie die uns hilft Entscheidungen zu treffen und zu handeln. Ohne Aggression hätten wir keinen Antrieb um überhaupt irgendetwas zu tun.

Es gibt eine Form der Aggression, die anderen Leid zufügt, um selbst z. B. soziale Anerkennung zu bekommen oder um Macht zu erzielen.

Die andere Form der Aggression ist die der „Selbsterhaltung“. Diese Form schadet keinem anderen und hilft uns bei unserer Fortentwicklung und tut unserem Selbstwertgefühl gut.

Wenn wir nicht gelernt haben, für uns selbst einzustehen, Entscheidungen zu treffen und zielorientiert zu handeln, kann es passieren, dass wir unsere Wut über diese Unfähigkeit nicht zeigen und sie unterdrücken.

Unterdrückte Wut ist jedoch schädlich für unseren Körper, unsere Seele und unseren Geist. Wenn wir jahrelang eine angestaute Wut in uns tragen, schaden wir unserer Gesundheit.

Es kommt mit der Zeit zur Ansammlung von sogenannten „Schlacken“. Diese Schlacken können unter anderem zu Rheuma, Hauterkrankungen, Bluthochdruck, Krampfadern oder auch Allergien führen.

Man kann in diesen Fällen auch sagen, dass es sich um eine fehlgeleitete Aggression handelt.

Der Wut Ausdruck verleihen

… bevor Ihnen „die Galle überläuft“ oder Sie „Gift und Galle spucken“.

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Cholerikern muss man diesen Ratschlag nicht erteilen. Wenn ein „echter“ Choleriker explodiert, dann geht das ganz schnell und ist immer auf die aktuelle Situation bezogen. So schnell wie der Ausbruch kam, so schnell ist er auch wieder vorüber.

Einem Choleriker kann man dann genauso gegenübertreten und ihm klipp und klar die Meinung sagen und ihm seine Grenzen aufzeigen. Er wird es verstehen und auch den Mut haben, sich Fehler einzugestehen und sich zu entschuldigen.

Ein Melancholiker hingegen kann zwar auch so schnell und überraschend explodieren wie ein Choleriker, aber beim Melancholiker geht es nicht um die aktuelle Situation, sondern immer um ganz viele Dinge, die sich in ihm angestaut haben. Und wenn ein Tropfen das Fass zum Überlaufen bringt, bekommen die Menschen, die sich gerade in seiner Nähe befinden, all seine aufgestaute Wut ab. Diese Wut ist jedoch verletzend, anklagend und ungerecht.

Die Wut eines Melancholikers hat meist mit Rachegefühlen zu tun. Die eines Cholerikers normalerweise nicht.

Achten Sie auf Ihre Gedanken

Wenn wir mit uns selbst nicht respektvoll und liebevoll umgehen, schadet das mit der Zeit unserer geistigen und körperlichen Gesundheit genau so, wie unsere unterdrückte Wut.

Harte und negative Gedanken, uns selbst und anderen gegenüber, verhärten nicht nur unsere Seele mit der Zeit, sondern können durchaus auch zu Kalkablagerungen in Form von Gallensteinen führen.

Lassen Sie es nicht soweit kommen. Beginnen Sie damit, sich selbst wertzuschätzen und liebevoll zu behandeln. Scheuen Sie sich nicht, Ihre Wut in angemessener Form zu zeigen und Ihre Gefühle und Bedürfnisse zu äußern. Verlieren Sie nicht Ihre Ziele aus den Augen!

Wie Ihnen das gelingen kann, lernen Sie im Coaching. Wenn Sie sich nicht sicher sind, was das Richtige für Sie ist, empfehle ich auch hier wieder mit einer Bachblütenmischung zu beginnen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und bin gerne für Sie da, wenn Sie Unterstützung brauchen.

Es grüßt Sie herzlich
Susanne Witschas

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Literaturnachweis: Lothar Ursinus, Die Organuhr – leicht erklärt, 3. Aufl. 2010

(22) Die Organuhr: Zeit der Entspannung und Erholung

Zwischen 19 und 21 Uhr wird unser Kreislauf mit der meisten Energie versorgt und der Blutzufluss zum Herzen ist am stärksten.

Unser Kreislauf sorgt in dieser Zeit dafür, dass unser Blut, beladen mit Nährstoffen aus dem Dünndarm, in unsere müden Zellen gelangt, um dort verstoffwechselt zu werden.

Jetzt beginnt ein reger Um- und Aufbauprozess. Dieses Geschehen wird noch verbessert, wenn unser Blut mit viel Sauerstoff angereichert ist. Daher wäre es hilfreich, am Abend einen kurzen Spaziergang zu machen oder am offenen Fenster Sauerstoff zu tanken.

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In dieser Zeit hat auch unser Magen seine Ruhephase. Alles, was wir in dieser Zeit zu uns nehmen, wird sofort als eiserne Reserve in Form von kleinen Fettpölsterchen eingelagert.

Die Zeit zwischen 19 und 21 Uhr ist die Phase der Erholung und Entspannung all unserer Hauptorgane und Puls und Blutdruck werden heruntergefahren.

Kreislaufmeridian – Beschützer unseres Herzens

Der Kreislaufmeridian wird auch als Herzbeutelmeridian bezeichnet. Der Herzbeutel umhüllt unser Herz und ist somit die äußerste Schicht des Herzens, sozusagen seine „Haut“.

So wie unsere Haut eine Grenze zwischen der Außenwelt und unserem Inneren darstellt, so stellt der Herzbeutel ebenfalls eine Grenze dar.

Wenn der Kreislauf zum Erliegen kommt

Wenn unser Herz-Kreislaufsystem erkrankt, dann hängt das in aller Regel damit zusammen, dass Liebe, Freude und Vertrauen in uns und in das Leben nicht in dem Maße in uns fließen wie es sein sollte.

Die emotionalen Themen, die unser Kreislaufsystem aus dem Takt bringen können, sind mit denen des Herzens identisch.

Es geht im übertragenen Sinne immer um die Anstrengungen die wir machen, um leben zu können und um glücklich sein zu können.

Es kommt nicht von ungefähr, dass viele „Workaholics“ früher oder später Herzprobleme entwickeln.

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Der „Dreifacher Erwärmer“

Ein weiteres, in unserer Medizin unbekanntes Organsystem, das zwischen 21 und 23 Uhr für Erholung sorgt, ist der „Dreifacher Erwärmer“ oder auch „Dreifach Erwärmer“ genannt.

In der chinesischen Medizin reguliert der „Dreifacher Erwärmer“ unseren Wasserhaushalt, unsere Körpertemperatur und bewegt die Lebensenergie.

Er sorgt auch dafür, dass unsere restlichen Organe bzw. Organsysteme im Gleichgewicht sind und ihren Aufgaben nachgehen können.

Es handelt sich beim „Dreifacher Erwärmer“ nicht um ein sichtbares Organsystem, sondern um eine „Energie“.

Die chinesische Medizin geht davon aus, dass der Mensch nicht nur aus Materie besteht, sondern auch und vor allem aus Energie. Diese Energie durchfließt uns in Leitbahnen, den sogenannten Meridianen. Und der „Dreifacher Erwärmer“ ist einer davon.

Entspannung und Aktivität gehen Hand in Hand

Unsere Milz und unsere Bauchspeicheldrüse haben ihre Ruhezeit zwischen 21 und 23 Uhr. In dieser Zeit wäre es daher gut, wenn wir nichts mehr essen und trinken würden, damit die Erholungsphase dieser Organe nicht gestört wird.

Unser Immunsystem ist in dieser Zeit jedoch sehr aktiv. Und unser Hormonsystem kann sich in diesen zwei Stunden sehr gut erholen.

Innen und Außen im Gleichgewicht

Der „Dreifacher Erwärmer“ beeinflusst auch unsere Fähigkeit, unser Inneres mit dem Äußeren zu verbinden. Man könnte auch sagen, dass er hilft, in eine gute und gesunde „Ich-und-Du-Bezogenheit“ zu kommen.

Das bedeutet, aufrichtig zu uns selbst zu sein und gelingende Beziehungen führen zu können.

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Was hält Sie im Gleichgewicht?

Immer dann, wenn unser Körper, Geist und unsere Seele im Einklang sind fühlen wir uns gesund, energiegeladen, zufrieden, dankbar und glücklich.

Was aber tun, wenn wir uns nicht so fühlen?

Dann wäre es vielleicht an der Zeit, einmal herauszufinden, was man denn gerne möchte. Was man gerne verändern würde. Wie man sich gerne fühlen würde.

In aller Regel frage ich meine Klientinnen und Klienten zu Beginn der Coachingsitzungen häufig danach, was sie besonders gut können und wie sie im positiven Sinne sind.

Dann interessiert mich, was denn gut in ihrem Leben ist und was so bleiben soll wie es ist.

In dem Moment, in dem sich meine Klientinnen und Klienten nur auf Positives konzentrieren, fühlen sie sich besser und sind zuversichtlich, dass sie ihre Ziele auch tatsächlich erreichen können.

Vielleicht möchten auch Sie einmal beginnen, sich diese Fragen zu stellen?

Es grüßt Sie herzlich
Susanne Witschas

Und hier geht es zu meinem Coaching-Blog
www.coaching-witschas.com/blog

Literaturnachweis: Lothar Ursinus, Die Organuhr – leicht erklärt, 3. Aufl. 2010

(21) Die Organuhr: Nieren und Harnblase stehen für Angst und Beziehungen

Unsere Nieren haben die Hauptaufgabe, unser Blut zu reinigen. Das dadurch entstandene Konzentrat geben die Nieren an die Harnblase zur Ausscheidung weiter.

Unsere Harnblase ist zwischen 15 und 17 Uhr am aktivsten. Das bedeutet, dass sie in diesen beiden Stunden mit sehr viel Energie durchflutet wird.

Daher ist es gut, in dieser Zeit etwas mehr Flüssigkeit zu sich zu nehmen, um den Ausscheidungsprozess zu unterstützen.

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Wir bemerken in diese Zeit auch, dass wir wieder leistungsfähiger sind, als noch zwei Stunden zuvor.

Das liegt daran, dass unser Körper sehr viel Energie benötigt, um unsere Verdauung zu unterstützen.

Aber er gibt uns diese Energie wieder zurück, wenn wir die Stoffe, die unserem Körper nicht guttun, wieder loslassen.

Die Beziehung zu anderen Organen

Unsere Nieren brauchen viel Sauerstoff. Unser Herz und unser Gehirn sind ebenfalls auf viel Sauerstoff angewiesen. In der chinesischen Medizin kam man zu der Erkenntnis, dass die Niere den Luftorganismus reguliert. Und zwar deswegen, weil man der Ansicht war, dass die Nieren mit Hilfe der Blase das Wasser aus dem Körper saugen. Und das gelingt nur, wenn viel Luft zur Verfügung steht.

Daher haben die Nieren auch einen direkten Einfluss auf unseren Darm, unsere Lunge und unsere Nasennebenhöhlen. Wenn es in einem dieser Bereiche zu einer Funktionsstörung kommt, wäre es sinnvoll, sich auch um eine gesunde Nierenfunktion zu bemühen.

So äußern sich Störungen im Luftorganismus

Es kann zu vielfältigen Symptomen kommen, wenn unser Organismus nicht richtig durchatmet wird, wie zum Beispiel zu

  • Asthma
  • Blähungen
  • Hörstürzen
  • Ohrensausen und Tinnitus

Wenn man weiß, dass eine gestörte Nierenfunktion diese Symptome oder Krankheitsbilder mit beeinflussen kann, dann kann sich eine Stärkung der Nierenkräfte positiv auf die Erkrankung auswirken.

Unsere Nieren suchen lange nach ihrem Platz

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Während der Embryonalentwicklung wandern die Nieren einige Male durch den Körper, um dann sozusagen ihr Zuhause zu finden.

Sie beginnen, sich im Halsbereich zu bilden, wandern dann über die Brust in unser Becken, um dann wieder aufzusteigen zu ihrer endgültigen Position.

Auf den Nieren sitzen außerdem unsere Nebennieren, die lebensnotwendige Stoffe produzieren, wie z. B. Adrenalin und Kortisol.

Unsere Nieren und die Nebennieren bergen also die Lebensgrundlage und sichern unser Überleben.

Sich der Angst stellen

Da die Nieren für die Fähigkeit stehen, Dingen ins Auge zu sehen, die unser Leben in Gefahr bringen könnten, symbolisieren sie das Thema „Angst“.

Menschen, die Angst haben, das zu verlieren, was sie sich erarbeitet haben oder die Angst haben, dass ein tief gehegter Traum zerstört werden könnte, haben häufig Harnwegsprobleme.

Auch die Angst um das eigene Leben kann sich negativ auf die Nieren auswirken.

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Was bewegt Sie?

Wenn Sie häufig unter Nieren- oder Harnwegsproblemen leiden, könnten Ihnen vielleicht folgende Fragen helfen, die „nicht körperlichen“ Ursachen zu finden:

  • Was stresst mich oder macht mir Angst?
  • Habe ich das Gefühl, dass andere meine Grenzen überschreiten und mir Zeit rauben, die ich für mich brauche?
  • Bin ich frustriert oder wütend, weil ich mich nicht respektiert fühle oder denke, dass meine Bedürfnisse nicht verstanden werden?
  • Habe ich das Gefühl, dass alles um mich herum zusammenbrechen könnte bzw. zusammenbricht?

Die Antworten auf diese und viele andere Fragen können Sie entweder als ideomotorisches Zeichen während einer Selbsthypnose erhalten oder aber auch über die Kinesiologie.

Verschiedene Testmethoden habe ich Ihnen in den Folgen zwei und zwölf vorgestellt. In meinem Coaching-Blog stelle ich Ihnen in den Folgen eins, fünf und zehn noch weitere vor.

Finden Sie die Ursache – finden Sie die Lösung

Wenn Sie herausgefunden haben, was hinter Ihren körperlichen Symptomen stecken könnte, wäre es für Ihr gesundheitliches Wohlbefinden sicher förderlich, wenn Sie dieses Thema auflösen würden.

Hierzu gibt es viele verschieden Lösungswege. Sollten Sie sich noch nicht sicher sein, ob Sie das Thema überhaupt angehen möchten oder welche Methode die richtige wäre, dann schlage ich vor mit einer Bachblütenmischung zu beginnen. Damit können Sie nichts falsch machen, denn es handelt sich nicht um Medikamente, sondern um energetische Impulsgeber, die Ihnen helfen, klare Entscheidungen zu treffen und offen für Neues zu sein.

Sie können auch gerne die Übung aus Folge eins meines Coaching-Blogs ausprobieren, um zu sehen, welche Methode oder welcher Therapeut der für Sie geeignete ist.

Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie Ihre Ziele erreichen und bin gerne für Sie da, wenn Sie Unterstützung brauchen.

Es grüßt Sie herzlich
Susanne Witschas

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Literaturnachweis: Lothar Ursinus, Die Organuhr – leicht erklärt, 3. Aufl. 2010

(20) Die Organuhr: Unser Dünndarm hilft sich abzugrenzen und zu entscheiden

Unser Dünndarm leistet seine Hauptarbeit in der Zeit zwischen 13 und 15 Uhr. Bevor der vorverdaute Speisebrei aus unserem Magen in unseren Dünndarm gelangt, muss er erst durch den Zwölffingerdarm, um noch einmal weiterverdaut zu werden. Hierbei helfen die Verdauungssäfte der Bauchspeicheldrüse und der Galle.

Aus unserem Zwölffingerdarm bilden sich in der Embryonalphase auch die Leber und die Bauchspeicheldrüse. Daher haben diese drei Organe immer einen Einfluss aufeinander.

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Der Dünndarm entscheidet mit Hilfe unzähliger Bakterien, welche Stoffe zu verwerten sind und führt sie unserem Körper und somit unserem Stoffwechsel zu. Diese Darmflora – heute Mikrobiom genannt – bildet sich erst nach der Geburt aus und wird im Laufe des Lebens unter anderem von den Nahrungsmitteln, die wir zu uns nehmen, beeinflusst.

Er ist aber nicht nur auf die helfenden Bakterien angewiesen, sondern auch auf eine gute Durchblutung und damit auf unser Herz.

Unser Dünndarm entscheidet

Der Dünndarm hat die Aufgabe zu entscheiden, welche Bestandteile aus dem Nahrungsbrei dem Körper zugeführt werden und welche ausgeschieden werden sollen. Das gelingt problemlos, wenn das Mikrobiom gesund ist.

Kommt es aber zu einem Bakterienungleichgewicht oder einer Bakterienfehlbesiedelung, sieht die Sache schon ganz anders aus. Unser Dünndarm ist dann nicht mehr in der Lage zu erkennen, welche Substanzen aufgenommen werden müssen und welche nicht. Ihm fehlt sozusagen die Grundlage dafür Entscheidungen zu treffen.

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Leaky Gut Syndrom

Wenn es im Dünndarm zu einem Ungleichgewicht der Bakterienbesiedelung kommt, dann wird mit der Zeit die Darmschleimhaut immer dünner und nach und nach durchlässig bzw. löchrig. Damit ist gemeint, dass Bestandteile des Nahrungsbreis durch die Darmwand direkt in unser Blut gelangen. Dies hat zur Folge, dass unser Immunsystem beginnt, diese Stoffe zu bekämpfen, und zwar ganz einfach, weil sie nicht dorthin gehören.

Wir stellen dann plötzlich allergische Reaktionen bei uns fest, wenn wir etwas essen und sind der Meinung, wir hätten eine Lebensmittelunverträglichkeit. Aber in Wahrheit haben wir wegen diesen Fremdstoffen einen ständig erhöhten Histamingehalt im Blut der unser Immunsystem in Alarmbereitschaft hält bzw. es veranlasst, immer irgendetwas zu bekämpfen.

Ich weiß, wovon ich spreche. Jahrelang habe ich mich mit Heuschnupfensymptomen herumgeschlagen, bis ich über einige Umwege auf die Lösung gekommen bin. Aber diese Geschichte erzähle ich Ihnen ein anderes Mal.

Vermeidung ist keine Lösung

Mit der Zeit kann sich dieser Zustand so verschlimmern, dass wir beginnen, immer mehr und mehr Nahrungsmittel wegzulassen, und zwar zuerst diese, die wir eindeutig als „unverträglich“ erkannt haben.

Daraus resultiert, dass die Bakterien, die für die Verarbeitung dieser Lebensmittel zuständig sind, mit der Zeit verloren gehen. Wenn wir dann wieder einmal dieses eine Lebensmittel, das wir seit Monaten nicht mehr gegessen haben, erneut zu uns nehmen, kommt es mit großer Wahrscheinlichkeit zu einer allergischen Reaktion. Wir sehen uns darin bestätigt, dass wir dieses Lebensmittel nicht vertragen.

Gut zu sich selbst sein

Menschen, denen es schwerfällt nein zu sagen und sich abzugrenzen, haben oft auch eine Dünndarmschwäche, eine erschöpfte Leber und eine überforderte Bauchspeicheldrüse.

Das kann zur Folge haben, dass die Bauchspeicheldrüse und die Leber ihre Verdauungssäfte nicht mehr ausreichend herstellen. Dadurch kann der Zwölffingerdarm den Speisebrei nicht richtig vorverdauen. Der Dünndarm ist dann mit der Entscheidung, was gut oder schlecht für den Körper ist, überfordert. Und die Leber kann die Stoffe, die über die Niere ausgeschieden werden sollen, nicht mehr richtig umwandeln.

In solchen Fällen ist es immer hilfreich, nicht nur das körperliche Ungleichgewicht in den Griff zu bekommen, sondern auch die Seele zu heilen. Und hierbei kann Sie das Gesundheitscoaching unterstützen.

Was missfällt Ihnen?

Menschen mit Dünndarmproblemen leiden meist unter Situationen, die sie nicht akzeptieren können, weil sie sie ablehnen oder sie in Aufruhr versetzen und denen sie manchmal auch täglich ausgesetzt sind.

Viele Personen, die unter der Erkrankung Morbus Crohn leiden, werten sich oft selbst ab. Dennoch fühlen sie sich von Menschen angezogen, die sie dominieren. Und das wiederum gefällt ihnen nicht. Aus Angst zu missfallen unterwerfen sie sich unbewusst und lehnen sich dagegen aber innerlich auf. So passiert es, dass sie ständig wütend sind, auch wenn sie diese Wut nicht offen zeigen.

In solchen Fällen leidet die Seele, wird krank und vernarbt mit der Zeit. Und das passiert auch bei Morbus Crohn: Zuerst entstehen akute oder chronische Entzündungen, das Gewebe stirbt ab und hinterlässt störende Narben.

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Wenn die Seele lächelt, tanzt der Körper

Ich glaube, ich muss nicht erwähnen, dass wir uns gut fühlen, wenn wir körperlich gesund sind. Und auch nicht, dass es unserer körperlichen Gesundheit guttut, wenn wir glücklich sind.

Was ich aber erwähnen möchte, ist, dass es immer gut ist, sowohl die körperliche als auch die seelische Ebene zu heilen. Und das gelingt, wenn wir auch unseren Geist mit einbeziehen.

Egal, welches gesundheitliche oder zwischenmenschliche Thema Sie belastet:

Sie haben immer die Wahl!
Sie alleine entscheiden, ob Sie gesund und glücklich sein möchten oder nicht.

Wenn es Ihnen schwerfällt, eine erste Entscheidung zu treffen bzw. zu erkennen, was oder wer Ihnen helfen kann, dann beginnen Sie doch einfach mit einer Bachblütenmischung. Sie werden über die positive Wirkung erstaunt sein.

Wenn Sie Unterstützung brauchen oder Fragen haben, können Sie mich gerne kontaktieren.

Es grüßt Sie herzlich
Susanne Witschas

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Literaturnachweis: Lothar Ursinus, Die Organuhr – leicht erklärt, 3. Aufl. 2010