Kategorie: Allgemein

(36) Hypnose: Der farbenfrohe und gesunde Körper

Heute stelle ich Ihnen eine dritte und letzte Variante vor, die Ihnen helfen kann, Ihre körperlichen und seelischen Schmerzzustände loszulassen.

Bei der folgenden Hypnoseanleitung handelt es sich um eine Anleitung zur Selbsthypnose, die Sie auf eigene Verantwortung durchführen.

Bitte hören Sie diese Hypnoseanleitung nicht während Tätigkeiten die Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit erfordern, wie zum Beispiel während des Autofahrens. Beachten Sie bitte auch, dass diese Hypnoseanleitung weder die Begleitung einer Hypnotherapeutin oder eines Hypnotherapeuten ersetzt, noch die einer Ärztin oder eines Arztes.

Sorgen Sie bitte dafür, dass Sie für die nächsten Minuten ungestört sind. Stellen Sie Ihr Handy, das Telefon und die Türklingel ab und machen Sie es sich bequem. Sie können sich in Ihren Lieblingssessel kuscheln oder sich aufs Sofa oder ins Bett legen. Ganz wie Sie möchten. Suchen Sie sich den Platz aus, der für Sie der richtige ist.

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Der farbenfrohe gesunde Körper (Hypnoseanleitung)

Es grüßt Sie herzlich
Ihre Susanne Witschas

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(35) Hypnose: Der Ort der inneren Erkenntnis und Weisheit

Heute stelle ich Ihnen eine weitere Variante vor, die Ihnen helfen kann, Ihre körperlichen und seelischen Schmerzzustände loszulassen.

Bei der folgenden Hypnoseanleitung handelt es sich um eine Anleitung zur Selbsthypnose, die Sie auf eigene Verantwortung durchführen.

Bitte hören Sie diese Hypnoseanleitung nicht während Tätigkeiten die Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit erfordern, wie zum Beispiel während des Autofahrens. Beachten Sie bitte auch, dass diese Hypnoseanleitung weder die Begleitung einer Hypnotherapeutin oder eines Hypnotherapeuten ersetzt, noch die einer Ärztin oder eines Arztes.

Sorgen Sie bitte dafür, dass Sie für die nächsten Minuten ungestört sind. Stellen Sie Ihr Handy, das Telefon und die Türklingel ab und machen Sie es sich bequem. Sie können sich in Ihren Lieblingssessel kuscheln oder sich aufs Sofa oder ins Bett legen. Ganz wie Sie möchten. Suchen Sie sich den Platz aus, der für Sie der richtige ist.

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Der Ort der inneren Erkenntnis und Weisheit (Hypnoseanleitung)

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(34) Hypnose: Die Quelle der Gesundheit

Bei der folgenden Hypnoseanleitung handelt es sich eine Anleitung zur Selbsthypnose, die Sie auf eigene Verantwortung durchführen.

Bitte hören Sie diese Hypnoseanleitung nicht während Tätigkeiten die Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit erfordern, wie zum Beispiel während des Autofahrens. Beachten Sie bitte auch, dass diese Hypnoseanleitung weder die Begleitung einer Hypnotherapeutin oder eines Hypnotherapeuten ersetzt, noch die eines Arztes.

Sorgen Sie dafür, dass Sie für die nächsten Minuten ungestört sind. Stellen Sie Ihr Handy, das Telefon und die Türklingel ab und machen Sie es sich bequem. Sie können sich in Ihren Lieblingssessel kuscheln oder sich aufs Sofa oder ins Bett legen. Ganz wie Sie möchten. Suchen Sie sich den Platz aus, der für Sie der richtige ist.

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Die Quelle der Gesundheit (Hypnoseanleitung)

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(33)  Haben Sie Schmerzen oder erfahren Sie Schmerzen?

Jeder von uns hatte schon einmal mehr oder weniger starke Schmerzen. Einige kennen sich auch mit chronischen Schmerzzuständen aus. Manchmal wissen wir, woher der Schmerz kommt und manchmal auch nicht. Und vielen gelingt es, die Ursachen der Schmerzen zu bekämpfen und wieder gesund, beweglich und schmerzfrei durchs Leben zu gehen.

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Der schmerzgeplagte Mensch

Während ich dabei war, diesen Artikel zu schreiben, unterhielt ich mich mit einer Freundin, die wegen Rückschmerzen in physiotherapeutischer Behandlung war. In diesem Gespräch meinte sie: „Weißt du, ich habe keine Schmerzen, sondern ich erfahre diese Schmerzen. Denn, wenn ich etwas habe, wie zum Beispiel braune Augen oder Sommersprossen, dann gehört das zu mir, ob es mir gefällt oder nicht. Und es wird sich auch nicht verändern, egal wie sehr ich es mir wünsche oder was auch immer ich dagegen unternehme. Und wenn ich sage, ich habe Schmerzen, dann werden sie auch nicht weggehen, weil ich unbewusst daran festhalte und sie als einen Teil von mir selbst anerkenne. Also erfahre ich meine Schmerzen, um irgendetwas zu erkennen und in meinem Leben zu verändern. Und wenn ich das geschafft habe, bin ich um eine Erfahrung reicher und meine Schmerzen haben ihren Sinn verloren und können gehen.“

Und damit auch Sie die Ursache Ihrer Schmerzen finden können, befasse ich mich jetzt ein wenig mit der „Anatomie des Schmerzes“.

Was ist der Unterschied zwischen einem akuten und chronischen Schmerz?

Ein akuter Schmerz wird durch die Aktivierung unserer Schmerzrezeptoren ausgelöst. Diese reagieren auf thermische Reize wie zum Beispiel Hitze oder auf physikalische Reize, wenn man sich zum Beispiel die Finger in der Autotür einklemmt.

Dieser Schmerz ist also ein „Warnsignal“, das uns darauf aufmerksam macht, besser hinzuschauen und mögliche Gefahrenquellen zu erkennen und zu meiden.

Chronische Schmerzen haben meist einen ursprünglichen Auslöser, dem häufig ein akuter Schmerz vorangeht. Anders als beim akuten Schmerz jedoch, der uns nur einen kurzen Moment Warnsignale sendet, hat sich die Aktivität unserer Neuronen in diesem Fall verselbständigt. Sie senden jetzt unkontrolliert Schmerzreize und Botenstoffe aus. Dadurch nehmen die Schmerzrezeptoren an den Nervenenden und die Konzentration der Botenstoffe zu.

Unser körpereigenes schmerzhemmendes System wird mit der Zeit durch die Flut der Informationen erschöpft. Dies führt dazu, dass wir immer schmerzempfindlicher werden. Schon eine leichte Berührung kann dann unerträglich sein.

Eine mögliche körperliche Ursache, die chronischen Stress verursachen kann: Übersäuerung

In unserem Körper entstehen tagtäglich durch verschiedene Stoffwechselvorgänge Säuren, die neutralisiert und ausgeschieden werden müssen. Wenn dies nicht in ausreichendem Maße geschieht, lagern sich diese Säuren als Salzkristalle in unserem Körper ab, insbesondere in unserem Bindegewebe. Aber auch die Gelenke sind ein bevorzugter Abladeort.

Diese Kristalle verursachen dann eine Entzündung, da sie dort nicht hingehören und der Körper sie wieder loswerden möchte. Durch die Übersäuerung und die entstandene Entzündung entstehen wieder neue Säuren, die, wenn sie nicht ausgeschieden werden können, sich erneut einen Ort suchen, an dem sie es sich bequem machen können. Und so beginnt der Teufelskreis. Und nicht nur die Entzündung empfinden wir als schmerzhaft. Auch die starke Übersäuerung unseres Körpers erhöht unsere Schmerzempfindlichkeit.

Wie Sie Ihren Körper von überschüssigen Säuren befreien können, erfahren Sie in Folge vier.

Stress: Eine zweite mögliche Ursache, die chronische Schmerzen verursachen kann

Auch negativer Stress trägt zur Übersäuerung unseres Körpers bei. Aber nicht nur das. Menschen, die ständig unter Strom stehen, sind mit der Zeit nicht nur sehr angespannt, sondern auch extrem verspannt. Die Muskeln verhärten sich, wir beißen unsere Zähne aufeinander, atmen nicht mehr richtig tief ein und aus und ignorieren so lange es geht, die körperlichen Warnsignale. Bis es zu spät ist.

Wir gehen erst dann zum Arzt, wenn unsere Kopfschmerzen nicht mehr nachlassen, unsere Schulter- und Nackenschmerzen uns nachts nicht mehr schlafen lassen und wenn wir aufgrund von rasenden Rückschmerzen kaum mehr länger als ein paar Minuten sitzen können.

Die Kraft der Gedanken

Der chronische Schmerzzustand hat zwei Komponenten. Die erste Komponente ist die sensorische (die Sinnesorgane betreffende) Komponente, die zweite die emotionale (gefühlsmäßige) Komponente. Daher ist mit dem Schmerzreiz immer eine Erwartungshaltung verbunden.

Aber ich glaube, dass ich denjenigen Leserinnen und Lesern, die unter chronischen Schmerzzuständen leiden, hier nichts Neues erzähle. Auch dürfte die Theorie des Placebo-Effekts nichts Neues sein. Daher gehe ich auf dieses Thema nicht näher ein.

Worauf ich jedoch näher eingehen möchte, ist die meist unbewusste Erwartungshaltung, dass der Schmerz wiederkommt, stärker wird oder sogar bleiben könnte.

Eine sehr wirksame Methode, die Kraft unserer Gedanken einzusetzen, um unser körperliches Wohlbefinden und unsere Genesung positiv zu beeinflussen, ist die Hypnose.

Ich mache Ihnen daher in den nächsten Artikeln verschiedene Hypnoseangebote, die Sie annehmen können, wenn Sie erfahren möchten, ob dieser Weg der richtige für Sie ist.

Es grüßt Sie herzlich
Ihre Susanne Witschas

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(32) Zielformulierung – aber richtig

In dieser Folge geht es darum, wie Sie Ziele richtig formulieren, damit sich auch der gewünschte gesundheitliche Erfolg einstellt.

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Wenn Sie sich über das heutige Thema wundern und sich fragen, was man denn bei der Formulierung eines Zieles falsch machen kann, dann sind Sie sicher in guter Gesellschaft.

Auch ich habe mich, als wir dieses Thema in meiner Coachingausbildung behandelt haben, gewundert, was es denn da zu beachten gibt.

Aber ich habe ganz schnell bemerkt, dass auch ich fast nie die Ziele erreicht habe, die ich tatsächlich angepeilt habe.

Und warum? Weil ich sie falsch formulierte!

Auf die richtige Zielformulierung kommt es an

Wenn ich meine Klientinnen und Klienten frage, was sie denn gerne möchten, dann höre ich fast immer eine ganze Reihe von Dingen, die sie nicht möchten. Hier einige Beispiele:

  • Ich möchte mich nicht mehr provozieren lassen.
  • Ich möchte keine Schmerzen mehr haben.
  • Ich möchte mich nicht mehr kraftlos fühlen.
  • Ich möchte mich nicht ständig mit meinen Kindern streiten müssen.

Auf meine erneute Frage, was sie denn nun gerne möchten, schauen mich die meisten dann ganz erstaunt und verständnislos an.

Habe ich das nicht gerade gesagt?, lese ich aus ihren Gesichtern.

Nein, das haben sie nicht! Denn sie haben mir nur gesagt, was sie nicht möchten.

Unser Unterbewusstsein unterscheidet nicht zwischen POSITIV und NEGATIV

Es ist wichtig zu wissen, dass die Verneinung als solche in unserem Unterbewusstsein nicht ankommt. Und wenn Sie wissen bzw. meinen Artikel „CQM – Das Coachinggespräch der besonderen Artgelesen haben, dass das, was Sie denken, auch zu Ihrer Realität wird, dann wird klar, warum es nicht hilfreich ist zu sagen, was man nicht möchte. Wirklich zielführend ist es, das zu formulieren, was man möchte.

Wenn Sie sich ständig die oben aufgeführten Sätze sagen, wirkt das wie ein Mantra bzw. eine Selbstbeeinflussung. Ihr Unterbewusstsein hört und speichert dann folgendes:

  • Ich möchte mich provozieren lassen.
  • Ich möchte Schmerzen haben.
  • Ich möchte mich kraftlos fühlen.
  • Ich möchte mich ständig mit meinen Kindern streiten.

Sie strahlen also unbewusst die Energie dieser negativen Erwartungen aus. Und was ist das Ergebnis? Diese Wünsche werden zu Ihrer Realität: Sie lassen sich provozieren, haben Schmerzen, fühlen sich kraftlos und haben ständige nervenraubende Diskussionen mit Ihren Kindern.

Deswegen interessieren Sie sich nämlich fürs Coaching. Nicht wahr?

Unser Unterbewusstsein unterscheidet nicht zwischen Vergangenheit und Zukunft

Alles was wir denken, erleben und fühlen, findet für unser Unterbewusstsein immer im HIER und JETZT statt. Also immer in der Gegenwart. Wenn Sie sich immer und immer wieder an ein negatives Erlebnis erinnern, dann rufen Sie auch das damit verbundene negative Gefühl hervor und reden Ihrem Unterbewusstsein damit ein, dass dies jetzt gerade stattfindet.

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Die synaptischen Verbindungen unseres Unterbewusstseins

Alles was wir erleben, denken und fühlen, alle grundlegenden Verhaltensweisen, Überzeugungen und Einstellungen, die wir z. B. als Kind bei unseren Eltern beobachten und angenommen haben, werden in den synaptischen Verbindungen unseres Unterbewusstseins „verdrahtet“. Gleich einem Spinnennetz.

Zuerst entsteht ein hauchdünner „Draht“ oder ein ganz kleiner „Trampelpfad“. Dieser Draht oder dieser Pfad wird im Laufe unseres Lebens immer stärker oder breiter, weil wir uns immer wieder die gleichen Erlebnisse, Gefühle, Überzeugungen usw. ins Gedächtnis rufen und erneut in unserem Unterbewusstsein abspeichern.

Hier ein Beispiel: Angenommen, Sie hätten als Kind häufig die folgenden Sätze gehört:

„Das schaffst du nie. Du hast zwei linke Hände. Lass es einfach bleiben.“

Irgendwann sind Sie dann der Überzeugung gewesen, dass dies stimmt. Sie haben begonnen, unbewusst ebenfalls zu denken, dass Sie ungeschickt sind. Und dadurch, dass Sie das dachten, haben Sie die Erfahrung gemacht, dass Ihnen alle handwerklichen Aufgaben auch nicht oder nur sehr schlecht von der Hand gingen. Dies hat natürlich nur wieder bestätigt, dass Sie ungeschickt sind und Sie recht haben, zu denken, dass Sie es einfach nicht schaffen.

Mit den Jahren hat sich nun aus diesem ganz kleinen „Trampelpfad“, den Sie jederzeit mühelos hätten verlassen können, eine niemals endende dreispurige „Autobahn“ in nur eine Richtung ohne Ausfahrt entwickelt, auf der Sie ohne Kontrolle entlang rasen. Und zwar so lange, bis Sie bereit sind, an einer Ausfahrt zu arbeiten.

So kommen Sie an Ihr Ziel

Zuerst einmal müssen Sie an Ihrer derzeitigen Situation etwas ändern wollen. Als nächstes wäre es hilfreich zu wissen, was Sie anstelle der belastenden Situation möchten.

Mögliche Zielformulierungen könnten z. B. so lauten:

  • Ich möchte ruhig und gelassen reagieren, wenn mich jemand provoziert.
  • Ich möchte gesund und beweglich sein.
  • Ich möchte mich kraftvoll und energiegeladen fühlen.
  • Ich möchte mit meinen Kindern stets ruhig und sachlich kommunizieren.

Und wenn die Zielformulierung erstmal stimmt, dann helfen Ihnen bei Ihrer Zielerreichung die vielfältigen Coachingmethoden oder auch die Hypnose oder … oder … oder …

Wenn Sie nicht wissen, welche Methode für den „Bau Ihrer Autobahnausfahrt“ geeignet ist, dann probieren Sie doch einfach mal die Übungen, die ich in meinen bisherigen Artikeln beschrieben habe. Sie finden diese unter der Kategorie „Übungen“.

Eine Zusammenfassung aller Übungen finden Sie in den Folgen 25 und 26 meines Coaching-Blogs.

Sie können mich auch gerne jederzeit ansprechen, wenn Sie Hilfe brauchen.

Es grüßt Sie herzlich
Susanne Witschas

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(31) Selbstwertgefühle unterstützen unsere Gesundheit

Heute möchte ich über das Thema „Selbstwertgefühle“ schreiben und daran erinnern, dass es uns gesundheitlich nicht zuträglich ist, wenn wir uns selbst immer wieder schlecht behandeln, egal ob in Gedanken oder in Taten. 

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Wissen Sie, was genau man unter „Selbstwert“ versteht? Ist uns ein gesundes Selbstwertgefühl schon in die Wiege gelegt worden? Können wir auch ohne dieses Gefühl ein glückliches und gesundes Leben führen? Und gibt es nur einen Selbstwert oder vielleicht sogar mehrere „Selbstwerte“?

Dies uns vieles mehr möchte ich heute mit Ihnen „erforschen“. Und am Schluss erzähle ich Ihnen auch noch eine kleine Geschichte über meine Selbstwertgefühle, deren Ende mich doch sehr überrascht hat. Ich zeige Ihnen zudem einen Weg, mit dem Sie herausfinden können, wie stark Ihre eigenen Selbstwerte ausgeprägt sind.

Was versteht man unter Selbstwert?

Das Selbstwertgefühl ist zunächst einmal die emotionale (gefühlsmäßige) Einschätzung unseres eigenen Wertes. Es ist die subjektive (persönliche) Bewertung, die wir uns selbst gegenüber mehr oder weniger bewusst aussprechen: Ich fühle mich wertvoll / wertlos.

Es gibt nicht nur einen Selbstwert

Wenn ich meine Klientinnen und Klienten frage, was sie unter Selbstwert verstehen und wie stark dieser bei ihnen ausgeprägt ist, dann fällt es vielen schwer, darauf eine Antwort zu finden. Vermutlich liegt es daran, dass wir über unseren Selbstwert und über uns und unsere Bedürfnisse viel zu selten nachdenken. Es scheint etwas Abstraktes zu sein. Man sieht es ja nicht.

Noch erstaunter sind sie, wenn sie hören, dass es sechs Arten des Selbstwertgefühls gibt und zwei Formen.

Die Arten des Selbstwertgefühls sind:

1. Emotionaler Selbstwert

Darunter versteht man das Gefühl, das wir zu uns selbst haben. Wir können uns dazu folgende Fragen stellen:

  • Mag ich mich?
  • Bin ich gut zu mir?
  • Darf ich da sein?
  • Darf ich ein gutes Leben führen?
  • Würde ich mich mit mir befreunden, mich liebhaben?

2. Sicherheit im Kontakt

  • Mag ich andere Leute?
  • Wie gehe ich mit anderen um?
  • Komme ich mit denen aus?
  • Habe ich Angst vor denen?
  • Meide ich Kontakte?
  • Traue ich mich, meine Meinung zu sagen?

3. Kritik

  • Wie gehe ich mit Kritik um?
  • Zerreiße ich innerlich bei Kritik und stehe nicht zu Fehlern?
  • Kann ich mich gut mit Kritik auseinandersetzen und somit leichter damit umgehen?

4. Leistung

  • Wie schätze ich meine Leistung ein?
  • Kann ich was?
  • Würdige ich meine Leistung?
  • Kann ich das, was ich kann, auch spüren, es wertschätzen und sagen: „Das ist gut!“?

Auf welche Ursachen beziehe ich meine Leistung?

Bei einem hohen Selbstwert passt Erfolg in unser Selbstbild. Wir loben uns selbst und sagen:
„Super, das habe ich gut gemacht. Es hat sich gelohnt sich abzustrampeln. Ich war fleißig.“

Und bei einem Misserfolg sind wir ehrlich zu uns und anderen und sagen:
„Ich war nicht gut vorbereitet / schlecht drauf.“

Ist der Selbstwert jedoch niedrig ausgeprägt, dann passt Erfolg nicht in unser Selbstbild. Wir spielen unseren Erfolg herunter und sagen, es sei doch einfach nur Glück gewesen. Oder die Fragen/Aufgaben waren zu leicht.

Bei Misserfolg jedoch beschimpfen wir uns selbst: „War ja klar, ich bin ja dumm. Das ist auf meine Unfähigkeit zurückzuführen. Das passt ja mal wieder in mein Leben …“

5. Attraktivität

  • Wie attraktiv finde ich mich?
  • Muss ich anders aussehen, um attraktiv zu sein?

6. Sportlichkeit

  • Wie erlebe ich meinen Körper?
  • Traue ich ihm etwas zu?
  • Kann ich mich bewegen?
  • Habe ich Lust an Bewegung?

Es gibt kein Selbstbewusstsein ohne Körperbewusstsein
und somit kein gutes Selbstwertgefühl.

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Die zwei Formen des Selbstwertes

Es gibt einmal die unbewusste (implizite) Form des Selbstwertes. Die erkennen Sie, wenn eine Person z. B. auf die spontane Äußerung: Du siehst heute aber gut aus! die folgende Antwort gibt: Ach je, ich habe meine Haare heute noch gar nicht gewaschen. Und das T-Shirt ist auch schon uralt.

Die bewusste (explizite) Form des Selbstwertes erkennen Sie daran, dass eine Person auf die Frage: Wie geht es dir denn heute? antwortet, dass sie sich gut fühlt und heute übrigens eine neue schöne Bluse trägt oder ein neues Paar Schuhe.

So finden Sie heraus, wie stark Ihre Selbstwerte ausgeprägt sind

Schreiben Sie alle Selbstwerte jeweils auf ein Blatt Papier und fragen Sie sich folgendes:

Wie stark ist dieser Selbstwert bei mir ausgeprägt auf einer Skala von 1 bis 10?

Eins ist ganz schwach und zehn ist sehr gut ausgeprägt.

Experimentieren Sie mit den von mir bisher beschriebenen Übungen. Diese Anleitungen finden Sie unter der Kategorie „Übungen“. Oder nehmen Sie eine Methode, die Ihnen vertraut ist. Oder schauen Sie in die Artikel 25 und 26 meines Coachings-Blogs. Dort habe ich einige Übungen zusammengefasst.

Sie können sich auch fragen, welcher Selbstwert den größten negativen Einfluss auf Ihr derzeitiges Lebensthema oder Ihren Gesundheitszustand hat. Ziehen Sie dann spontan einen der Zettel oder finden Sie das mit den bisher erwähnten Übungen heraus.

Und der nächste Schritt wäre dann der, dass Sie das Thema angehen und sehen, was sich Gutes in Ihrem Leben ändert.

Und das ist meine kleine Geschichte

Ich habe die Kinesiologie benutzt und bekam eine Antwort, mit der ich nicht gerechnet hatte. Der Selbstwert, von dem ich dachte, er sei auf der Skala bei zehn, ist der, der am schwächsten ausgeprägt ist. Und auch bei den anderen Selbstwerten lag ich immer daneben.

Es war für mich eine Tatsache, dass die sportliche Einschätzung meines Selbstwertes sich im Minus-Bereich wiederfinden müsste. Das Ergebnis war jedoch eine NEUN. Es ist kaum zu glauben.

Und bei der Einschätzung meiner eigenen Leistungen – ich traue mich fast nicht, es zu sagen – lag ich auch daneben. Ich dachte das sei eine glatte zehn. Aber es ist – oh Schreck – eine VIER.

Wie Sie sehen, kann man sich immer wieder selbst überraschen.

Es grüßt Sie herzlich
Ihre Susanne Witschas

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(30) Sodbrennen: Zu viel oder zu wenig Magensäure? (Teil 2)

Heute endlich verrate ich Ihnen, was aus Sicht der Naturheilkunde für das Sodbrennen verantwortlich ist.

Wie Sie sich erinnern, habe ich Ihnen im ersten Teil dieser Serie die drei Magen-Funktionsstörungen aus naturheilkundlicher Sicht vorgestellt, nämlich die Magen-Trocknung, die Magen-Verhärtung und den kalten Magen.

Auf zwei Funktionsstörungen gehe ich heute näher ein, nämlich auf den „kalten Magen“ und auf den „heißen Magen“, von dem ich Ihnen noch nichts erzählt habe.

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Der „heiße Magen“ und seine Symptome

Bei einem „heißen Magen“ handelt sich in der Naturheilkunde um die Tatsache, dass der Magen zu viel Magensäure produziert. Dies nennt man auch „Hyperazidität“.

Menschen, die davon betroffen sind, haben in der Regel ein Verlangen nach kalten Getränken oder Speisen, haben ständig Durst und leiden unter übelriechendem Aufstoßen. Weiterhin könnten sich folgende Symptome zeigen:  

  • Blähungen (Meteorismus)
  • Ausdünstungen
  • Atemnot (Dyspnoe)
  • überhöhte Atemfrequenz (Tachypnoe)
  • Übelkeit

Außerdem sind sie leicht fiebrig und haben einen schnellen und flachen Puls.

Der „kalte Magen“ und seine Symptome

Der „kalte Magen“ verfügt dagegen über zu wenig Magensäure, auch „Anazidität“ genannt. Menschen, die einen „kalten Magen“ haben, bevorzugen warme Speisen und Getränke und verspüren kaum ein Durstgefühl. Mögliche Symptome könnten sein:

  • raue Haut
  • Geruchsverminderung
  • Schnupfen
  • Verdauungsstörungen (Dyspepsie)
  • Kälte der Extremitäten
  • erhöhte Leberwerte, weil auch die Leber „kalt“ wird
  • salziger, pappiger Mundgeschmack
  • saures Aufstoßen
  • Ohnmachten

Behandlungsmöglichkeiten aus naturheilkundlicher Sicht

Der erste Schritt könnte die „Regulationstherapie“ sein. Hier ist das Ziel, die Ursache des Leidens zu finden und das Zusammenspiel aller Organe und Organsysteme zu regulieren.

Dann gibt es unter anderem die

Was Sie selbst Gutes für Ihren Magen tun können

Eine von vielen Möglichkeiten wäre eine dauerhafte, individuelle und freiwillige Ernährungsumstellung. Individuell deswegen, weil ich immer empfehle, auf sich selbst und seinen Körper zu hören. Wir wissen nämlich ganz genau, was uns guttut und was nicht. Und eine Ernährungsumstellung ist nur dann erfolgreich, wenn wir uns bewusst und freiwillig dazu entscheiden, diesen Schritt zu gehen. Und noch viel wichtiger ist, dass wir uns nicht von der Meinung anderer von unserem Entschluss und unserem Weg abbringen lassen.

Hilfreich wäre es auch, wenn Sie lernen Stress abzubauen und herausfinden, auf welche Art und Weise Sie persönlich wieder Kraft tanken können.

Und zu guter Letzt, sollten Sie nichts mehr „herunterschlucken“, womit Sie nicht einverstanden sind.

Bei diesen Vorhaben kann Sie das „Gesundheitscoaching“ sehr gut unterstützen,

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Und was verursacht nun das Sodbrennen?

Ich möchte Sie jetzt nicht mehr länger auf die Folter spannen und das Rätsel auflösen.

Bei ausreichend viel Magensäure (also weder zu viel noch zu wenig) sorgt die Säure dafür, dass sich unser Magen-Öffner dann öffnet, wenn Nahrung in den Magen gelangen möchte und sich dann wieder verschließt und verschlossen bleibt, solange die Nahrung mit Hilfe der Magensäure im Magen vorverdaut wird.

Bei einem zu viel an Magensäure öffnet sich der Magen-Öffner entweder gar nicht oder nicht ausreichend weit. Dadurch verhindert der Körper, dass Magensäure aus dem Magen austritt. Man könnte sagen, dass es sich hier um eine „Spastik“ handelt. Die Nahrung staut sich somit zurück in die Speiseröhre. Diese Nahrung ist nicht mit Magensäure in Verbindung gekommen.

Bei einem zu wenig an Magensäure schließt der Magen-Öffner nicht richtig. Er hat an Spannung und Kraft verloren. Die mit der Magensäure vermischte Nahrung kann jetzt zurück in die Speiseröhre fließen und die Schleimhäute reizen. Und diesen Reiz nehmen wir als Sodbrennen wahr.

Häufig spüren wir das Brennen, wenn wir uns mit vollem Magen bücken oder wenn wir sehr viele Kohlenhydrate zu uns genommen haben. Da Kohlenhydrate sehr viel Magensäure zur Vorverdauung benötigen, wird das bisschen Magensäure, über das wir verfügen, restlos aufgebraucht und der Magen-Öffner ist dann sozusagen ständig geöffnet und wir verspüren ein permanentes und länger anhaltendes Sodbrennen.

So regen Sie die Magensäureproduktion an

Alle Bitterstoffe sind für unsere Verdauung gut. Wenn man die Magensäureproduktion anregen möchte, dann können Lebensmittel mit Bitterstoffen der erste Schritt sein, wie z. B.   

  • Chicorée
  • Endivien
  • Mangold
  • Radicchio
  • Rosenkohl
  • Rucola
  • Zitrone

Gewürze wie Kurkuma, Zimt und Ingwer enthalten ebenfalls Bitterstoffe.

Auch Pfefferminze, Anis, Fenchel und Kümmel als Teekur für ca. 6 bis 8 Wochen kann die Verdauung positiv beeinflussen, sowie alle Teesorten, die einen hohen Bitterstoffanteil haben. Auch Wermutkraut gehört zu den hilfreichen Teesorten.

Denken Sie bitte daran, dass Sie eine Teekur nicht auf Dauer oder über einen längeren Zeitraum von 6 bis 8 Wochen machen. Zum einen kann Ihnen alles Gute auch schaden, wenn man es übertreibt, und zum anderen tut es dem Körper gut, wenn immer wieder neue Reize gesetzt werden. So kann kein Gewöhnungseffekt entstehen.

Wenn Sie eine naturheilkundliche Behandlung in Erwägung ziehen empfehle ich auch hier, das nicht alleine zu tun, sondern in Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Therapeutin oder einem erfahrenen Therapeuten.

Testen Sie einfach einmal, welcher Weg für Sie der richtige ist. Testmethoden finden Sie zusammengefasst in den Folgen 25 und 26 meines Coaching-Blogs.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und bin wie immer gerne für Sie da.

Es grüßt Sie herzlich Ihre
Susanne Witschas

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(29) Sodbrennen: Zu viel oder zu wenig Magensäure? (Teil 1)

Das ist hier die Frage, die ich heute näher beleuchten möchte. Ich bin überzeugt, dass nicht allen gefällt, was sie jetzt lesen werden, aber ich hoffe, dass es alle zum Nachdenken anregt.

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Ein kurzer Ausflug in die Anatomie unseres Magens

Unser Magen liegt im linken Oberbauch, unterhalb unseres Zwerchfells und wird teilweise vom linken Leberlappen bedeckt. Unser Mageneingang liegt in etwa in Höhe des zehnten bzw. elften Brustwirbels und unser Magenausgang in Höhe des ersten bis zweiten Lendenwirbels.

Unsere Magenwand besteht aus drei Schichten: die äußere Schicht bildet das Bauchfell, die mittlere Schicht besteht aus Muskeln und die innere Schicht aus Schleimhaut.

Auf eine gesunde Magenschleimhaut kommt es an

Die innere Schleimhautschicht hat wichtige Aufgaben zu erfüllen. So stellt sie zum Beispiel ein eiweißspaltendes Enzym her und produziert nebenbei ständig Schleim. Dieser Schleim schützt zum einen die innere Magenschicht vor der Salzsäure und vor dem eiweißspaltenden Enzym und erleichtert unter anderem die Weiterleitung des Mageninhaltes.

Die Schleimhautschicht sorgt auch dafür, dass wir Vitamin B12 aus unserer Nahrung aufnehmen können, indem sie ein spezielles Protein herstellt.

Und paradoxerweise ist auch diese Schleimhaut für die Herstellung unserer Magensäure verantwortlich.

Die Aufgaben unserer Magensäure

Unsere Magensäure besteht aus Salzsäure. Diese Säure spaltet Eiweiß. Dadurch werden dadurch automatisch eventuelle schädigende Bakterien und mögliche Krankheitserreger abgetötet.

Salzsäure-Mangel kann Eisenmangel zur Folge haben.

Die Körperzellen können Eisen nur aufnehmen, wenn der Speisebrei zuvor durch ausreichend viel Salzsäure aufgespalten wurde. Fehlt Salzsäure, werden die Nahrungsproteine, an denen das Eisen gebunden ist, nicht aus dem Speisebrei herausgelöst und abgebaut. Der Körper scheidet das Eisen wieder aus, weil es eine für ihn nicht verwertbare Form hat.

Das stimuliert die Magensaftsekretion

Der Magen bzw. die Magenschleimhaut produziert immer dann Salzsäure, wenn irgendetwas in den Magen gelangt, wenn er sich also dehnt. Das passiert natürlicherweise, wenn wir Nahrungsmittel zu uns nehmen. Aber auch Koffein oder Alkohol sorgen dafür, dass Salzsäure ausgeschüttet wird.

Außerdem regt Stress den Magen ebenfalls dazu an, Salzsäure zu produzieren. Ebenso beeinflussen konditionierte Reize die Salzsäureausschüttung. Damit sind zum Beispiel appetitanregende Gerüche gemeint oder aber auch Kaugummi kauen.

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Die Aufgaben des Magens aus naturheilkundlicher Sicht

Der Magen hat zum einen die Aufgabe, die Nahrungsmittel zu speichern, zu zerteilen und dann mit Hilfe der Magensäure zu einem Brei zu „verkochen“.

Außerdem sorgt er dafür, dass überschüssige Substanzen des Körpers, wie zum Beispiel die „schwarze Galle“ über den Magen ausgeschieden werden. Dadurch nimmt er auch Einfluss auf unser Gemüt.

Der Magen ist auch dafür da, dass es im gesamten Organismus eine gleichbleibende Spannung gibt. Diese Spannung nennt man auch Tonus. Und er reguliert dadurch unseren Kreislauf.

Funktionsstörungen des Magens aus schulmedizinischer Sicht

Die Schulmedizin unterscheidet zum Beispiel zwischen einer Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Magen-Polypen, Magen-Geschwüre und Magen-Krebs. Außerdem gibt es auch eine Verengung des Magenausganges (Pylorus-Stenose), um nur einige Störungen zu nennen.

Funktionsstörungen aus naturheilkundlicher Sicht

  • Magen-Trocknung (chronische Gastritis)
    Trocknung von Schleimhaut und Muskulatur

  • Magen-Verhärtung (Kristallose)
    die Nahrung kann nicht mehr richtig zerkleinert und vorverdaut werden,
    die Spannung des Magens (der Tonus) lässt nach

  • kalter Magen (Salzsäuremangel = Anazidität)
    absoluter Tonusverlust für den Gesamtorganismus,
    diese Menschen fühlen sich energiearm und schwach

Auf eine gesunde Magenschleimhaut kommt es an

Wie Sie bisher erfahren haben, hat unsere Magenschleimhaut viele wichtige Aufgaben zu erfüllen. Verändert sich unsere Magenschleimhaut bzw. wird die Schleimhautschicht dünner oder geht gar ganz zurück, wird sich das mit der Zeit unweigerlich auf unseren ganzen Körper auswirken und nicht nur auf unsere Verdauung.

Wie steht es um Ihren Magen?

Bevor Sie in der nächsten Folge erfahren, was die Salzsäure mit dem Sodbrennen zu tun hat, könnten Sie gerne schon einmal testen, ob Sie ein „Magen-Thema“ haben.

Vielleicht möchten Sie fragen, ob bei Ihnen eine Magenfunktionsstörung vorliegt? Und falls ja, könnten Sie z. B. mit folgenden Fragen fortfahren:

  • Liegt eine Entzündung der Magenschleimhaut vor?
  • Produziert meine Magenschleimhaut zu viel oder zu wenig Salzsäure?
  • Haben Medikamente Auswirkungen auf meine Magenfunktion? Falls ja: negative oder positive Auswirkungen?
  • Hat mein Magen Einfluss auf meinen Gemütszustand?

Stellen Sie sich einfach die Fragen, die Ihnen spontan in den Sinn kommen. Sie können, wie bereits schon häufig erwähnt, nichts falsch machen.

Wie Sie wissen, finden Sie alle Testmethoden in den Folgen 25 und 26 meines Coaching-Blogs unter: www.coaching-witschas.com/blog.

In der nächsten Folge verrate ich Ihnen, ob ein zu viel oder ein zu wenig an Salzsäure das Sodbrennen verursacht. Aufmerksame Leserinnen und Leser könnten bereits eine erste Vermutung haben.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und viele neue hilfreiche Erkenntnisse. Gerne bin ich für Sie da, wenn Sie Unterstützung benötigen.

Es grüßt Sie herzlich
Ihre Susanne Witschas

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(12) Mykotherapie: Die Heilkraft gewöhnlicher Speisepilze

Immer häufiger werde ich von meinen Patientinnen und Patienten gezielt auf die Therapie mit Vitalpilzen angesprochen. Da ich auf meiner Website diese Form der Therapie nicht ausdrücklich erwähne (obwohl ich sie anwende), habe ich mich entschlossen, einen Artikel darüber zu schreiben.

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Was sind Vitalpilze?

Vitalpilze sind schlicht und ergreifend Lebensmittel, welche die Natur im Laufe der Evolution hervorgebracht hat. Diese Lebensmittel besitzen Inhaltsstoffe, die unserer Gesundheit und Gesunderhaltung zuträglich sind.

Besonders bekannt und geschätzt sind diese Vitalpilze in der asiatischen Welt – damals wie heute. Auch Hildegard von Bingen lobte die heilkräftigen Pilze. Heute wenden zunehmend mehr Heilpraktiker und Ärzte diese Therapieform an.

Wie wirken Vitalpilze?

Vitalpilze regen die körpereigenen Selbstheilungskräfte sanft und nebenwirkungsfrei an. Vergleichbar etwa mit der Fußreflexzonentherapie. Da es sich um Lebensmittel handelt, kann man sie sowohl gezielt zur positiven Beeinflussung des Gesundheitszustandes, als auch vorbeugend einnehmen. Sie können außerdem sehr gut mit anderen Therapieansätzen kombiniert werden.

Welche gesundheitlichen Störungen können mit Vitalpilzen behandelt werden?

Vitalpilze können den Blutdruck regulieren, die arterielle und venöse Durchblutung verbessern und die Immunabwehr stärken. Sie helfen auch bei Verdauungsproblemen und Allergien sowie bei Fettstoffwechselstörungen und bei noch vielen anderen Erkrankungen.

Vitalpilze und Krebserkrankungen

Die Frage, ob die Mykotherapie auch erfolgreich bei der Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt werden kann, wird mir oft gestellt. Hierauf möchte ich gerne ausführlicher eingehen.

Ich persönlich bitte Menschen, die an einer Krebserkrankung leiden, grundsätzlich immer, sich in schulmedizinische Behandlung zu begeben. Was ich diesen Patientinnen und Patienten jedoch anbieten kann, ist die Mykotherapie als begleitende Therapie.

Die Mykotherapie unterstützt den Genesungsprozess. Dabei behindert oder verhindert sie den Erfolg einer schulmedizinischen Therapie nicht. Ganz im Gegenteil!

Immer mehr Onkologen schätzen inzwischen die positiven Eigenschaften der Vitalpilze und empfehlen ihren Patientinnen und Patienten deren Einnahme. Einige Vitalpilze sind z. B. bekannt dafür, dass sie die Nebenwirkungen einer Chemotherapie abschwächen können.

Vitalpilze sind – wie Sie sich erinnern – nichts anderes als Lebensmittel. Und was spricht dagegen, sich gesund zu ernähren?

Wie viele Vitalpilze gibt es?

Derzeit sind mir 14 Pilzarten bekannt, denen man heilende Eigenschaften nachsagt und die wissenschaftlich sehr gut erforscht sind. Hier die Liste in alphabetischer Reihenfolge:

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Schopftintling
  • Agaricus bisporus (Champignon)
  • Agaricus blazei Murill (Sonnenpilz oder Mandelpilz)
  • Auricularia polytricha (Judasohr)
  • Chaga (Schiefer Schillerporling)
  • Coprinus comatus (Schöpftintling)
  • Cordyceps sinensis (Chinesischer Raupenpilz)
  • Coriolus versicolor (Schmetterlingstramate)
  • Enoki (Samtfußrübling)
  • Hericium erinaceus (Igelstachelbart)
  • Maitake (Klapperschwamm)
  • Pleurotus ostreatus (Austernpilz)
  • Polyporus umbellatus (Eichhase)
  • Reishi (Glänzender Lackporling)
  • Schiitake (Lentinula edodes)

Uns allen dürfte der Champignon bekannt sein sowie auch das Judasohr, das in vielen chinesischen Gerichten zu finden ist.

Übrigens: Nicht alle diese Speisepilze sind auch tatsächlich wohlschmeckend. Aber dennoch sind es Speisepilze, also Lebensmittel.

Wie sind die Vitalpilze einzunehmen?

Zum einen können Sie diese Pilze teilweise frisch oder in getrockneter Form kaufen und als Gericht zubereiten.

In Verbindung mit einer therapeutischen Behandlung ist es jedoch empfehlenswert, die Pilze in getrockneter Form zu sich zu nehmen. Entweder als Pulver, als gepresste Tablette oder als Kapsel.

Es ist wichtig, dass ein Produkt verwendet wird, das als „Ganzes“ getrocknet wurde. Das bedeutet, dass alle sekundären Inhaltsstoffe des Lebensmittels erhalten bleiben. Nur so kann der maximale Erfolg gewährleistet werden.

Dabei wird nicht ein bestimmter Inhaltsstoff herausgefiltert und in konzentrierter Form angeboten, wie es z. B. in der Herstellung „schulmedizinischer“ Medikamente oft vorkommt.

Sie essen einen Apfel ja auch ganz (abgesehen vielleicht von seinen Kernen) und entziehen ihm nicht vorher einen seiner Inhaltsstoffe wie z. B. das Pektin oder Vitamin C, oder?

So finden Sie heraus, welcher Vitalpilz für Sie geeignet ist

In meinen bisherigen Artikeln (die Sie unter der Kategorie „Übungen“ finden) habe ich schon verschiedene Möglichkeiten erwähnt, wie Sie herausfinden können ob etwas gut für Sie ist oder nicht. Auf meiner Webseite: www.coaching-witschas.com/blog finden Sie noch weitere Übungen.

Heute möchte ich eine weitere Methode aus der Kinesiologie vorstellen, und zwar den Armlängentest:

  • Stellen Sie sich aufrecht und leicht nach vorne gebeugt hin. Die Knie sollten nicht ganz durchgestreckt sein.
  • Lassen Sie Ihre Arme entspannt hängen und schlenkern Sie sie ein wenig hin und her.
  • Jetzt führen Sie Ihre Hände zusammen, sodass sich Ihre Handflächen treffen. Ihre Arme sind nach wie vor ausgestreckt.
  • Schauen Sie Ihre Fingerspitzen an: Enden sie auf derselben Höhe? Ja?
  • Dann lösen Sie Ihre Hände, machen das Ganze nochmal und stellen Sie eine Frage, die nur mit JA beantwortet werden kann. Danach führen Sie Ihre Hände erneut zusammen.
  • Enden Ihre Fingerspitzen noch immer auf derselben Höhe? Ja? Dann haben Sie Ihr JA-Zeichen.
  • Wiederholen Sie nun die Übung und stellen Sie eine Frage, die nur mit NEIN beantwortet werden kann.
  • Treffen sich Ihre Fingerspitzen noch immer auf gleicher Höhe? Oder scheint es, dass ein Arm länger bzw. kürzer wurde und Ihre Fingerspitzen nicht mehr exakt auf gleicher Höhe enden? Dann haben Sie hier Ihr NEIN-Zeichen.

Verzweifeln Sie nicht, wenn es nicht gleich klappt bzw. Ihre Zeichen für JA oder NEIN etwas abweichen. Wichtig ist nur, dass Sie herausfinden, wie Ihre persönliche Antwort aussieht. Stöbern Sie ein wenig in meinen Artikeln mit der Kategorie: Übungen, denn das eine oder andere Mal habe ich auch erklärt, an was es liegen kann, dass man manchmal kein eindeutiges oder immer gleichbleibendes JA- oder NEIN-Zeichen erhält.

Wenn Sie dann sicher im Umgang mit dieser Testmethode sind, können Sie beginnen herauszufinden, welcher Pilz für Sie gut wäre bzw. ob die Vitalpilztherapie oder auch Mykotherapie grundsätzlich überhaupt hilfreich für Sie wäre.

Nähere Informationen finden Sie auch unter: www.vitalpilze.de.

Wenn Sie Unterstützung brauchen oder Fragen haben, können Sie mich gerne kontaktieren.

Es grüßt Sie herzlich
Susanne Witschas

Und hier geht es zu meinem Coaching-Blog
www.coaching-witschas.com/blog

(9) Naturidentische Hormone

Nachdem ich schon selbst positive Erfahrungen mit naturidentischen Hormonen (auch bioidentische Hormone) gemacht habe, möchte ich meinen Leserinnen und Lesern diese alternative Behandlungsmethode näherbringen.

Foto: S. Witschas

Ich glaube, wenn wir über Hormone sprechen, dann denken viele sicher recht schnell an Geschlechtshormone.

Und dann an die weiblichen Wechseljahre, in deren Verlauf die Produktion von Östrogen und Progesteron, die hauptsächlich in den Eierstöcken gebildet werden, nachlässt.


Nur der weibliche Körper stellt mit den Jahren die Produktion dieser Hormone ein, nicht wahr?
Der männliche selbstverständlich nicht, wie man sagt.

Falsch, sage ich!

Auch Männer beginnen mit dem Abbau ihrer Geschlechtshormone, in der Hauptsache Testosteron. Ob sie das nun hören möchten oder nicht. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass sie normalerweise ihr Leben lang über einen mehr oder weniger hohen Testosteronspiegel im Körper verfügen. Wenn dieser mit zunehmendem Alter auch sehr viel niedriger ist als in jungen Jahren.

Und so wie Frauen auch „männliche“ Hormone produzieren, so produzieren Männer ebenfalls „weibliche“ Hormone.

Es gibt aber noch eine Vielzahl anderer Hormone, die mindestens ebenso wichtig sind, wie die Geschlechtshormone (z. B. Schilddrüsenhormone). Und bei allen Hormonen kann es zu einem Abbau oder Ungleichgewicht kommen. Jede Veränderung unserer Hormonproduktion und somit des Hormonstatus kann sowohl unser körperliches Wohlbefinden als auch unser Gefühlsleben negativ beeinflussen.

Was sind Hormone?

Hormone sind nichts anderes als Botenstoffe, die in verschiedenen Organen und Organsystemen gebildet werden. Sie gelangen über das Blut zu ihren jeweiligen Zielzellen, um dort Informationen zu übermitteln oder Stoffwechselprozesse auszulösen.

Was sind naturidentische Hormone?

Wenn die biochemische Struktur des nachgemachten Hormons exakt der des biologischen (körpereigenen) Hormons entspricht, dann handelt es sich um naturidentische/bioidentische Hormone.

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Diese passen perfekt in das „Schlüssel-Schloss-Prinzip“.

Für den Körper ist es dementsprechend egal, ob „echt/biologisch“ oder „unecht/nachgemacht“.

Diese naturidentischen Hormone werden aus einem Stoff hergestellt, der in der Yamswurzel enthalten ist.

Die schulmedizinische Alternative

Wenn die biochemische Struktur des nachgemachten Hormons nicht exakt der des biologischen (körpereigenen) Hormons entspricht, dann handelt es sich nicht um naturidentische/bioidentische Hormone.

Eine bessere Bezeichnung hierfür wäre „Medikamente mit Hormonwirkung“.

Diese passen nicht perfekt in das „Schlüssel-Schloss-Prinzip“ und blockieren die Rezeptoren für die körpereigenen Hormone.

Wie übermitteln Hormone Informationen?

Informationen werden – wie bereits erwähnt – nach dem „Schlüssel-Schloss-Prinzip“ übermittelt, und zwar wie folgt.

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  • Jedes Hormon hat seine eigene „Andock-Stelle“ (Rezeptor) an jeder Körperzelle.
  • An diese „Andock-Stelle“ kann sich immer nur das passende Hormon binden. Also genau so, wie ein Schlüssel immer nur in das zu ihm gehörende Schloss passt.
  • Wenn das (exakt passende) Hormon an der „Andock-Stelle“ ist, wird die für die Körperzelle lebensnotwendige Information übertragen.

Aber Vorsicht! Auch mit naturidentischen Hormonen kann man Schaden anrichten

Alles, was wir zu uns nehmen (Nahrung, Medikamente usw.) muss von unserem Körper verstoffwechselt werden. Das bedeutet, dass unser Körper alle Stoffe aufspaltet, Verwertbares für die Vitalfunktionen verwendet und den Rest ausscheidet.

Wenn wir unserem Körper jetzt ein „Zuviel“ von etwas zuführen (z. B. einem Medikament), dann ist er möglicherweise mit der Zeit mit der Umwandlung bzw. Ausscheidung unverwertbarer Stoffe überfordert und lagert diese „Abfallprodukte“ irgendwo (z. B. im Bindegewebe) ab. Dies führt unweigerlich mit der Zeit zu körperlichen Krankheitssymptomen.

Außerdem werden mit der Zeit unsere hormonproduzierenden Organe „faul und träge“. Das bedeutet, dass sie nach und nach die Hormonproduktion ganz einstellen, wenn wir von außen (zu viele) Hormone zuführen. Denn dadurch vermitteln wir diesen Organen, dass noch ausreichend Hormone vorhanden sind und es nicht notwendig ist, noch mehr bereitzustellen. Die hormonproduzierenden Organe reagieren jetzt frei nach dem Motto: Wieso selbst die Arbeit machen, wenn es andere für uns erledigen?

Dies erklärt auch, warum Menschen, die Kortisol einnehmen, diese Medikamente nicht sofort absetzen dürfen, sondern sie nach und nach „ausschleichen“ müssen. Zum einen deswegen, weil Kortisol ein körpereigenes, lebensnotwendiges Hormon ist. Zum anderen, weil wir unserer Nebenniere, die Kortisol produziert, die Zeit geben möchten, dass sie langsam selbst wieder mit der Herstellung des Hormons beginnt.

Auf die Ursache kommt es an

Es ist selbstverständlich gut und bequem, dass es Medikamente für unsere diversen Leiden gibt. So haben wir schnell etwas zur Hand, das einen Mangel ausgleicht oder Symptome unterdrückt. Das ist ein Weg, den man beschreiten kann.

Ein anderer Weg wäre der, dass man zunächst nach der Ursache eines Hormonmangels schaut. Oft genügt es schon, wenn man das hormonproduzierende Organ in seiner Funktion wiederherstellt, sodass es auf Dauer seinen Aufgaben wieder nachgehen kann.

Zu guter Letzt

Auch wenn naturidentische Hormone freiverkäuflich sind, rate ich davon ab, sie ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker einzunehmen. Und schon gar nicht sollte man sie „vorsorglich“ einnehmen. Nur weil z. B. Vitamin D ein sinnvolles Hormon ist, bedeutet das nicht, das jeder unter einem Vitamin D-Mangel leidet. Das gilt auch für naturidentische Hormone, die – wie alles andere auch – überdosiert werden können und dann mehr schaden als nutzen.

Wenn Sie mehr über dieses Thema erfahren möchten, dann sprechen Sie mich an. Ich helfe gerne weiter.

Es grüßt Sie herzlich
Susanne Witschas

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