Kategorie: Allgemein

(12) Mykotherapie: Die Heilkraft gewöhnlicher Speisepilze

Immer häufiger werde ich von meinen Patientinnen und Patienten gezielt auf die Therapie mit Vitalpilzen angesprochen. Da ich auf meiner Website diese Form der Therapie nicht ausdrücklich erwähne (obwohl ich sie anwende), habe ich mich entschlossen, einen Artikel darüber zu schreiben.

Foto: pixabay, lizenzfrei

Was sind Vitalpilze?

Vitalpilze sind schlicht und ergreifend Lebensmittel, welche die Natur im Laufe der Evolution hervorgebracht hat. Diese Lebensmittel besitzen Inhaltsstoffe, die unserer Gesundheit und Gesunderhaltung zuträglich sind.

Besonders bekannt und geschätzt sind diese Vitalpilze in der asiatischen Welt – damals wie heute. Auch Hildegard von Bingen lobte die heilkräftigen Pilze. Heute wenden zunehmend mehr Heilpraktiker und Ärzte diese Therapieform an.

Wie wirken Vitalpilze?

Vitalpilze regen die körpereigenen Selbstheilungskräfte sanft und nebenwirkungsfrei an. Vergleichbar etwa mit der Fußreflexzonentherapie. Da es sich um Lebensmittel handelt, kann man sie sowohl gezielt zur positiven Beeinflussung des Gesundheitszustandes, als auch vorbeugend einnehmen. Sie können außerdem sehr gut mit anderen Therapieansätzen kombiniert werden.

Welche gesundheitlichen Störungen können mit Vitalpilzen behandelt werden?

Vitalpilze können den Blutdruck regulieren, die arterielle und venöse Durchblutung verbessern und die Immunabwehr stärken. Sie helfen auch bei Verdauungsproblemen und Allergien sowie bei Fettstoffwechselstörungen und bei noch vielen anderen Erkrankungen.

Vitalpilze und Krebserkrankungen

Die Frage, ob die Mykotherapie auch erfolgreich bei der Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt werden kann, wird mir oft gestellt. Hierauf möchte ich gerne ausführlicher eingehen.

Ich persönlich bitte Menschen, die an einer Krebserkrankung leiden, grundsätzlich immer, sich in schulmedizinische Behandlung zu begeben. Was ich diesen Patientinnen und Patienten jedoch anbieten kann, ist die Mykotherapie als begleitende Therapie.

Die Mykotherapie unterstützt den Genesungsprozess. Dabei behindert oder verhindert sie den Erfolg einer schulmedizinischen Therapie nicht. Ganz im Gegenteil!

Immer mehr Onkologen schätzen inzwischen die positiven Eigenschaften der Vitalpilze und empfehlen ihren Patientinnen und Patienten deren Einnahme. Einige Vitalpilze sind z. B. bekannt dafür, dass sie die Nebenwirkungen einer Chemotherapie abschwächen können.

Vitalpilze sind – wie Sie sich erinnern – nichts anderes als Lebensmittel. Und was spricht dagegen, sich gesund zu ernähren?

Wie viele Vitalpilze gibt es?

Derzeit sind mir 14 Pilzarten bekannt, denen man heilende Eigenschaften nachsagt und die wissenschaftlich sehr gut erforscht sind. Hier die Liste in alphabetischer Reihenfolge:

Foto: pixabay, lizenzfrei
Schopftintling
  • Agaricus bisporus (Champignon)
  • Agaricus blazei Murill (Sonnenpilz oder Mandelpilz)
  • Auricularia polytricha (Judasohr)
  • Chaga (Schiefer Schillerporling)
  • Coprinus comatus (Schöpftintling)
  • Cordyceps sinensis (Chinesischer Raupenpilz)
  • Coriolus versicolor (Schmetterlingstramate)
  • Enoki (Samtfußrübling)
  • Hericium erinaceus (Igelstachelbart)
  • Maitake (Klapperschwamm)
  • Pleurotus ostreatus (Austernpilz)
  • Polyporus umbellatus (Eichhase)
  • Reishi (Glänzender Lackporling)
  • Schiitake (Lentinula edodes)

Uns allen dürfte der Champignon bekannt sein sowie auch das Judasohr, das in vielen chinesischen Gerichten zu finden ist.

Übrigens: Nicht alle diese Speisepilze sind auch tatsächlich wohlschmeckend. Aber dennoch sind es Speisepilze, also Lebensmittel.

Wie sind die Vitalpilze einzunehmen?

Zum einen können Sie diese Pilze teilweise frisch oder in getrockneter Form kaufen und als Gericht zubereiten.

In Verbindung mit einer therapeutischen Behandlung ist es jedoch empfehlenswert, die Pilze in getrockneter Form zu sich zu nehmen. Entweder als Pulver, als gepresste Tablette oder als Kapsel.

Es ist wichtig, dass ein Produkt verwendet wird, das als „Ganzes“ getrocknet wurde. Das bedeutet, dass alle sekundären Inhaltsstoffe des Lebensmittels erhalten bleiben. Nur so kann der maximale Erfolg gewährleistet werden.

Dabei wird nicht ein bestimmter Inhaltsstoff herausgefiltert und in konzentrierter Form angeboten, wie es z. B. in der Herstellung „schulmedizinischer“ Medikamente oft vorkommt.

Sie essen einen Apfel ja auch ganz (abgesehen vielleicht von seinen Kernen) und entziehen ihm nicht vorher einen seiner Inhaltsstoffe wie z. B. das Pektin oder Vitamin C, oder?

So finden Sie heraus, welcher Vitalpilz für Sie geeignet ist

In meinen bisherigen Artikeln (die Sie unter der Kategorie „Übungen“ finden) habe ich schon verschiedene Möglichkeiten erwähnt, wie Sie herausfinden können ob etwas gut für Sie ist oder nicht. Auf meiner Webseite: www.coaching-witschas.com/blog finden Sie noch weitere Übungen.

Heute möchte ich eine weitere Methode aus der Kinesiologie vorstellen, und zwar den Armlängentest:

  • Stellen Sie sich aufrecht und leicht nach vorne gebeugt hin. Die Knie sollten nicht ganz durchgestreckt sein.
  • Lassen Sie Ihre Arme entspannt hängen und schlenkern Sie sie ein wenig hin und her.
  • Jetzt führen Sie Ihre Hände zusammen, sodass sich Ihre Handflächen treffen. Ihre Arme sind nach wie vor ausgestreckt.
  • Schauen Sie Ihre Fingerspitzen an: Enden sie auf derselben Höhe? Ja?
  • Dann lösen Sie Ihre Hände, machen das Ganze nochmal und stellen Sie eine Frage, die nur mit JA beantwortet werden kann. Danach führen Sie Ihre Hände erneut zusammen.
  • Enden Ihre Fingerspitzen noch immer auf derselben Höhe? Ja? Dann haben Sie Ihr JA-Zeichen.
  • Wiederholen Sie nun die Übung und stellen Sie eine Frage, die nur mit NEIN beantwortet werden kann.
  • Treffen sich Ihre Fingerspitzen noch immer auf gleicher Höhe? Oder scheint es, dass ein Arm länger bzw. kürzer wurde und Ihre Fingerspitzen nicht mehr exakt auf gleicher Höhe enden? Dann haben Sie hier Ihr NEIN-Zeichen.

Verzweifeln Sie nicht, wenn es nicht gleich klappt bzw. Ihre Zeichen für JA oder NEIN etwas abweichen. Wichtig ist nur, dass Sie herausfinden, wie Ihre persönliche Antwort aussieht. Stöbern Sie ein wenig in meinen Artikeln mit der Kategorie: Übungen, denn das eine oder andere Mal habe ich auch erklärt, an was es liegen kann, dass man manchmal kein eindeutiges oder immer gleichbleibendes JA- oder NEIN-Zeichen erhält.

Wenn Sie dann sicher im Umgang mit dieser Testmethode sind, können Sie beginnen herauszufinden, welcher Pilz für Sie gut wäre bzw. ob die Vitalpilztherapie oder auch Mykotherapie grundsätzlich überhaupt hilfreich für Sie wäre.

Nähere Informationen finden Sie auch unter: www.vitalpilze.de.

Wenn Sie Unterstützung brauchen oder Fragen haben, können Sie mich gerne kontaktieren.

Es grüßt Sie herzlich
Susanne Witschas

Und hier geht es zu meinem Coaching-Blog
www.coaching-witschas.com/blog

(9) Naturidentische Hormone

Nachdem ich schon selbst positive Erfahrungen mit naturidentischen Hormonen (auch bioidentische Hormone) gemacht habe, möchte ich meinen Leserinnen und Lesern diese alternative Behandlungsmethode näherbringen.

Foto: S. Witschas

Ich glaube, wenn wir über Hormone sprechen, dann denken viele sicher recht schnell an Geschlechtshormone.

Und dann an die weiblichen Wechseljahre, in deren Verlauf die Produktion von Östrogen und Progesteron, die hauptsächlich in den Eierstöcken gebildet werden, nachlässt.


Nur der weibliche Körper stellt mit den Jahren die Produktion dieser Hormone ein, nicht wahr?
Der männliche selbstverständlich nicht, wie man sagt.

Falsch, sage ich!

Auch Männer beginnen mit dem Abbau ihrer Geschlechtshormone, in der Hauptsache Testosteron. Ob sie das nun hören möchten oder nicht. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass sie normalerweise ihr Leben lang über einen mehr oder weniger hohen Testosteronspiegel im Körper verfügen. Wenn dieser mit zunehmendem Alter auch sehr viel niedriger ist als in jungen Jahren.

Und so wie Frauen auch „männliche“ Hormone produzieren, so produzieren Männer ebenfalls „weibliche“ Hormone.

Es gibt aber noch eine Vielzahl anderer Hormone, die mindestens ebenso wichtig sind, wie die Geschlechtshormone (z. B. Schilddrüsenhormone). Und bei allen Hormonen kann es zu einem Abbau oder Ungleichgewicht kommen. Jede Veränderung unserer Hormonproduktion und somit des Hormonstatus kann sowohl unser körperliches Wohlbefinden als auch unser Gefühlsleben negativ beeinflussen.

Was sind Hormone?

Hormone sind nichts anderes als Botenstoffe, die in verschiedenen Organen und Organsystemen gebildet werden. Sie gelangen über das Blut zu ihren jeweiligen Zielzellen, um dort Informationen zu übermitteln oder Stoffwechselprozesse auszulösen.

Was sind naturidentische Hormone?

Wenn die biochemische Struktur des nachgemachten Hormons exakt der des biologischen (körpereigenen) Hormons entspricht, dann handelt es sich um naturidentische/bioidentische Hormone.

Foto: pixabay, lizenzfrei

Diese passen perfekt in das „Schlüssel-Schloss-Prinzip“.

Für den Körper ist es dementsprechend egal, ob „echt/biologisch“ oder „unecht/nachgemacht“.

Diese naturidentischen Hormone werden aus einem Stoff hergestellt, der in der Yamswurzel enthalten ist.

Die schulmedizinische Alternative

Wenn die biochemische Struktur des nachgemachten Hormons nicht exakt der des biologischen (körpereigenen) Hormons entspricht, dann handelt es sich nicht um naturidentische/bioidentische Hormone.

Eine bessere Bezeichnung hierfür wäre „Medikamente mit Hormonwirkung“.

Diese passen nicht perfekt in das „Schlüssel-Schloss-Prinzip“ und blockieren die Rezeptoren für die körpereigenen Hormone.

Wie übermitteln Hormone Informationen?

Informationen werden – wie bereits erwähnt – nach dem „Schlüssel-Schloss-Prinzip“ übermittelt, und zwar wie folgt.

Foto: pixabay, lizenzfrei
  • Jedes Hormon hat seine eigene „Andock-Stelle“ (Rezeptor) an jeder Körperzelle.
  • An diese „Andock-Stelle“ kann sich immer nur das passende Hormon binden. Also genau so, wie ein Schlüssel immer nur in das zu ihm gehörende Schloss passt.
  • Wenn das (exakt passende) Hormon an der „Andock-Stelle“ ist, wird die für die Körperzelle lebensnotwendige Information übertragen.

Aber Vorsicht! Auch mit naturidentischen Hormonen kann man Schaden anrichten

Alles, was wir zu uns nehmen (Nahrung, Medikamente usw.) muss von unserem Körper verstoffwechselt werden. Das bedeutet, dass unser Körper alle Stoffe aufspaltet, Verwertbares für die Vitalfunktionen verwendet und den Rest ausscheidet.

Wenn wir unserem Körper jetzt ein „Zuviel“ von etwas zuführen (z. B. einem Medikament), dann ist er möglicherweise mit der Zeit mit der Umwandlung bzw. Ausscheidung unverwertbarer Stoffe überfordert und lagert diese „Abfallprodukte“ irgendwo (z. B. im Bindegewebe) ab. Dies führt unweigerlich mit der Zeit zu körperlichen Krankheitssymptomen.

Außerdem werden mit der Zeit unsere hormonproduzierenden Organe „faul und träge“. Das bedeutet, dass sie nach und nach die Hormonproduktion ganz einstellen, wenn wir von außen (zu viele) Hormone zuführen. Denn dadurch vermitteln wir diesen Organen, dass noch ausreichend Hormone vorhanden sind und es nicht notwendig ist, noch mehr bereitzustellen. Die hormonproduzierenden Organe reagieren jetzt frei nach dem Motto: Wieso selbst die Arbeit machen, wenn es andere für uns erledigen?

Dies erklärt auch, warum Menschen, die Kortisol einnehmen, diese Medikamente nicht sofort absetzen dürfen, sondern sie nach und nach „ausschleichen“ müssen. Zum einen deswegen, weil Kortisol ein körpereigenes, lebensnotwendiges Hormon ist. Zum anderen, weil wir unserer Nebenniere, die Kortisol produziert, die Zeit geben möchten, dass sie langsam selbst wieder mit der Herstellung des Hormons beginnt.

Auf die Ursache kommt es an

Es ist selbstverständlich gut und bequem, dass es Medikamente für unsere diversen Leiden gibt. So haben wir schnell etwas zur Hand, das einen Mangel ausgleicht oder Symptome unterdrückt. Das ist ein Weg, den man beschreiten kann.

Ein anderer Weg wäre der, dass man zunächst nach der Ursache eines Hormonmangels schaut. Oft genügt es schon, wenn man das hormonproduzierende Organ in seiner Funktion wiederherstellt, sodass es auf Dauer seinen Aufgaben wieder nachgehen kann.

Zu guter Letzt

Auch wenn naturidentische Hormone freiverkäuflich sind, rate ich davon ab, sie ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Heilpraktiker einzunehmen. Und schon gar nicht sollte man sie „vorsorglich“ einnehmen. Nur weil z. B. Vitamin D ein sinnvolles Hormon ist, bedeutet das nicht, das jeder unter einem Vitamin D-Mangel leidet. Das gilt auch für naturidentische Hormone, die – wie alles andere auch – überdosiert werden können und dann mehr schaden als nutzen.

Wenn Sie mehr über dieses Thema erfahren möchten, dann sprechen Sie mich an. Ich helfe gerne weiter.

Es grüßt Sie herzlich
Susanne Witschas

Und hier geht es zu meinem Coaching-Blog
www.coaching-witschas.com/blog

(4) Wie Sie mit einer Ausleitungskur mehr Schwung in Ihr Leben bringen

Foto: pixabay, lizenzfrei

Man kann auf vielfältige Art und Weise den Körper entgiften und von überflüssigen (Schad-)Stoffen befreien.

Das wussten schon Hippokrates, Paracelsus, Hildegard von Bingen und viele andere.



Der Naturheilkunde standen und stehen noch heute vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung. Zum Beispiel mittels einer Ausleitungskur über die Haut (Schröpfen, Blutegel, Aderlass), durch Heilfastenkuren und Diäten und spezielle, aus verschiedenen pflanzlichen und/oder homöopathischen Medikamenten zusammengestellte Ausleitungskonzepte. Diese möchte ich Ihnen heute näher vorstellen.

Täglich kommen wir mit einer Vielzahl von verschiedenen Substanzen in Berührung, wie z. B.

  • Nahrungsmittel und deren Zusatzstoffe
  • Wasch- und Reinigungsmittel
  • Hautpflegeprodukte und Kosmetika
  • Gebrauchsartikel aus verschiedenen Materialien
  • Duftstoffe und Umweltgerüche

Diese Substanzen gelangen in unseren Körper über

  • unseren Verdauungstrakt
  • unsere Haut
  • unseren Atemtrakt

Alles was wir uns zuführen – ob gewollt oder ungewollt, ob bewusst oder unbewusst – muss von unserem gesamten Organismus verstoffwechselt werden. Stoffwechsel bedeutet, dass ein zugeführter Stoff (z. B. ein Nahrungsmittel) im Körper „aufgespalten“ wird, damit unsere Körperzellen die für sie lebenswichtigen Stoffe aufnehmen und verwerten können und die nicht verwertbaren, potentiell gesundheitsschädlichen Stoffe, über unsere Ausscheidungsorgane unseren Körper wieder verlassen.

Zu unseren Ausscheidungsorganen gehören z.B.:

  • die Haut
  • der Darm
  • die Leber
  • die Niere

Wenn eines dieser Ausscheidungsorgane nicht mehr oder nur eingeschränkt funktioniert, beeinträchtigt das die restlichen an der Entgiftung beteiligten Organe. Unser Organismus ist überfordert, unser Stoffwechsel funktioniert nicht mehr zu 100 %, und die auszuscheidenden „Abfallprodukte“ werden „zwischengelagert“ oder auch „endgelagert“, und zwar

  • in unserem Bindegewebe
  • in unserem Blut 
  • in unserer Lymphe

Wenn diese „Zwischen- oder Endlager“ entstehen, klagen wir häufig über z. B.

Foto: pixabay, lizenzfrei
  • Unwohlsein
  • Müdigkeit
  • Konzentrationsprobleme
  • Verdauungsprobleme
  • Kopfschmerzen
  • Gelenk- und Muskelschmerzen
  • Schlafstörungen

Höchste Zeit für eine Ausleitungskur

Diese Störungen sind ganz natürlich, denn unser Körper wehrt sich gegen die „Müllhalden“. Er macht uns durch diverse Symptome darauf aufmerksam, dass etwas aus dem Ruder läuft. Doch entspricht es leider der Natur des Menschen, solche kleinen Wehwehchen nicht groß zu beachten. Klar, wir können damit ja auch unseren Alltag noch immer prima bewältigen.

Erst wenn aus diesen vielen kleinen Wehwehchen ein großes „WEH“ geworden ist, reagieren wir.

Und wie reagieren wir? Wir beginnen, die vielfältigen Symptome zu behandeln, indem wir versuchen, sie mit verschiedenen Medikamenten oder Behandlungsmethoden zu unterdrücken. Wenn uns das gelungen ist, dann machen wir meistens einfach so weiter wie bisher. So lange, bis das nächste oder womöglich dasselbe Symptom wieder auftritt. Und wieder suchen wir nach einem Weg, das Symptom zu unterdrücken. Und wieder machen wir so weiter wie bisher, bis das nächste Symptom oder …

Sie bemerken, worauf ich hinaus will? Wir beginnen, uns in einem „Hamsterrad“ zu drehen. Und zwar so lange, bis das Hamsterrad kaputt ist und wir so krank sind, dass es  nicht mehr damit getan ist, die Symptome zu unterdrücken. Bis wir dann tatsächlich nicht mehr im Stande sind, unseren Alltag zu bewältigen, weil unser Gesundheitszustand das nicht mehr zulässt. Und dann ist guter Rat teuer!Lassen Sie es nicht so weit kommen. Auch wenn Sie sich rundum wohl und gesund fühlen, schadet eine Ausleitungskur unter keinen Umständen. Sie trägt zur weiteren Gesunderhaltung bei. Und wenn Sie schon die ersten kleinen Wehwehchen verspüren, dann hilft die Ausleitungskur auch Ihnen, sich wieder wohl und gesund zu fühlen.

Was genau passiert bei einer Ausleitungskur?

Durch die Einnahme verschiedener pflanzlicher und/oder homöopathischer Medikamente über einen kurzen Zeitraum werden die Ausscheidungsorgane bei ihrer Arbeit unterstützt. So können die eingelagerten „Abfallprodukte“ aus ihrem „Zwischenlager“ entfernt werden und unseren Körper verlassen. Unser Organismus ist jetzt entlastet, und unser Stoffwechsel funktioniert wieder einwandfrei. Wir fühlen uns besser und verfügen wieder über mehr Energie.

Was muss ich während einer Ausleitungskur beachten?

Foto: privat S. Witschas

Grundsätzlich nichts, außer dass Sie die Medikamente in der richtigen Dosierung und über den empfohlenen Zeitraum regelmäßig einnehmen.

Empfehlenswert wäre jedoch, dass Sie während dieser Zeit auf folgendes achten, damit die Ausleitungskur noch bessere Wirkung zeigt:

  • Essen Sie viele stuhlfördernde Nahrungsmittel (z. B. halb gar gekochte Kohlarten, grüne Blattsalate, mildes Obst mit wenig Säuren).
  • Verzichten Sie möglichst auf Genussmittel (Alkohol, Tabak, Zucker).
  • Meiden Sie Lebensmittelzusatzstoffe (z. B. Geschmacksverstärker, Lebensmittelfarben).
  • Achten Sie auf genügend Bewegung und gönnen Sie sich Ruhezeiten.
  • Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit (z. B. Wasser, Kräutertee) zu sich, denn die Nieren haben in dieser Zeit besonders viel zu tun.

Wenn Sie sich unsicher sind, wie viel Sie am Tag trinken sollen, dann können Sie dies berechnen: Ihr Körpergewicht x 35 : 1000 = Liter an Neutralflüssigkeit/Tag

Kann es während einer Ausleitungskur zu unerwünschten Wirkungen kommen?

Ja! Es ist für unseren Körper sehr anstrengend, Gifte auszuleiten. Er braucht in dieser Zeit sehr viel Energie, und unser Kreislaufsystem wird stark beansprucht. Daher müssen ältere Menschen und Menschen, die eine kräftezehrende Krankheit hinter sich haben, zuerst ihren Energiehaushalt wieder regulieren.

Es kann sein, dass Sie während einer Ausleitungskur genau dieselben Symptome verspüren wie zu der Zeit, in der Ihr Körper die Abfallprodukte eingelagert hat. Aber dies ist ein gutes Zeichen, denn so bemerken Sie genau, dass die Ausleitungskur wirkt. Und wenn alle Abfallprodukte ausgeschieden sind, verschwinden natürlich auch die lästigen Wehwehchen.

So gehe ich vor, wenn mich Patienten – egal mit welcher Thematik – aufsuchen:

Ich beginne grundsätzlich immer zuerst mit einer Ausleitungskur (Ausnahme: Menschen mit Energiemangel). Denn aus Erfahrung weiß ich, dass alle nachfolgenden Behandlungen erst dann erfolgreich greifen können, wenn der Körper von allen belastenden Stoffen befreit ist.

Welches Ausleitungskonzept bzw. welche Medikamente der Patient nehmen soll, lege ich nach der kinesiologischen Testung fest. So ist gewährleistet, dass der Patient von Anfang an das für ihn optimale Medikament einnimmt.

Zur Gesunderhaltung empfiehlt es sich, zweimal jährlich eine Ausleitungskur zu machen, und zwar in den sogenannten „Umstimmungsjahreszeiten“:

  • Frühling (zur Reinigung des Blutes und zum Blutaufbau nach dem Winter)
  • Herbst (zur Schlackenausscheidung als Vorbereitung für den Winter).

Wenn auch Sie einmal erfahren möchten, wie gut man sich nach einer Ausleitungskur fühlen kann, dann helfe ich Ihnen gerne, das passende Ausleitungskonzept zu finden.

Es grüßt Sie herzlich
Susanne Witschas

Und hier geht es zu meinem Coaching-Blog
www.coaching-witschas.com/blog