Kategorie: Gesundheitscoaching

(22) Die Organuhr: Zeit der Entspannung und Erholung

Zwischen 19 und 21 Uhr wird unser Kreislauf mit der meisten Energie versorgt und der Blutzufluss zum Herzen ist am stärksten.

Unser Kreislauf sorgt in dieser Zeit dafür, dass unser Blut, beladen mit Nährstoffen aus dem Dünndarm, in unsere müden Zellen gelangt, um dort verstoffwechselt zu werden.

Jetzt beginnt ein reger Um- und Aufbauprozess. Dieses Geschehen wird noch verbessert, wenn unser Blut mit viel Sauerstoff angereichert ist. Daher wäre es hilfreich, am Abend einen kurzen Spaziergang zu machen oder am offenen Fenster Sauerstoff zu tanken.

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In dieser Zeit hat auch unser Magen seine Ruhephase. Alles, was wir in dieser Zeit zu uns nehmen, wird sofort als eiserne Reserve in Form von kleinen Fettpölsterchen eingelagert.

Die Zeit zwischen 19 und 21 Uhr ist die Phase der Erholung und Entspannung all unserer Hauptorgane und Puls und Blutdruck werden heruntergefahren.

Kreislaufmeridian – Beschützer unseres Herzens

Der Kreislaufmeridian wird auch als Herzbeutelmeridian bezeichnet. Der Herzbeutel umhüllt unser Herz und ist somit die äußerste Schicht des Herzens, sozusagen seine „Haut“.

So wie unsere Haut eine Grenze zwischen der Außenwelt und unserem Inneren darstellt, so stellt der Herzbeutel ebenfalls eine Grenze dar.

Wenn der Kreislauf zum Erliegen kommt

Wenn unser Herz-Kreislaufsystem erkrankt, dann hängt das in aller Regel damit zusammen, dass Liebe, Freude und Vertrauen in uns und in das Leben nicht in dem Maße in uns fließen wie es sein sollte.

Die emotionalen Themen, die unser Kreislaufsystem aus dem Takt bringen können, sind mit denen des Herzens identisch.

Es geht im übertragenen Sinne immer um die Anstrengungen die wir machen, um leben zu können und um glücklich sein zu können.

Es kommt nicht von ungefähr, dass viele „Workaholics“ früher oder später Herzprobleme entwickeln.

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Der „Dreifacher Erwärmer“

Ein weiteres, in unserer Medizin unbekanntes Organsystem, das zwischen 21 und 23 Uhr für Erholung sorgt, ist der „Dreifacher Erwärmer“ oder auch „Dreifach Erwärmer“ genannt.

In der chinesischen Medizin reguliert der „Dreifacher Erwärmer“ unseren Wasserhaushalt, unsere Körpertemperatur und bewegt die Lebensenergie.

Er sorgt auch dafür, dass unsere restlichen Organe bzw. Organsysteme im Gleichgewicht sind und ihren Aufgaben nachgehen können.

Es handelt sich beim „Dreifacher Erwärmer“ nicht um ein sichtbares Organsystem, sondern um eine „Energie“.

Die chinesische Medizin geht davon aus, dass der Mensch nicht nur aus Materie besteht, sondern auch und vor allem aus Energie. Diese Energie durchfließt uns in Leitbahnen, den sogenannten Meridianen. Und der „Dreifacher Erwärmer“ ist einer davon.

Entspannung und Aktivität gehen Hand in Hand

Unsere Milz und unsere Bauchspeicheldrüse haben ihre Ruhezeit zwischen 21 und 23 Uhr. In dieser Zeit wäre es daher gut, wenn wir nichts mehr essen und trinken würden, damit die Erholungsphase dieser Organe nicht gestört wird.

Unser Immunsystem ist in dieser Zeit jedoch sehr aktiv. Und unser Hormonsystem kann sich in diesen zwei Stunden sehr gut erholen.

Innen und Außen im Gleichgewicht

Der „Dreifacher Erwärmer“ beeinflusst auch unsere Fähigkeit, unser Inneres mit dem Äußeren zu verbinden. Man könnte auch sagen, dass er hilft, in eine gute und gesunde „Ich-und-Du-Bezogenheit“ zu kommen.

Das bedeutet, aufrichtig zu uns selbst zu sein und gelingende Beziehungen führen zu können.

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Was hält Sie im Gleichgewicht?

Immer dann, wenn unser Körper, Geist und unsere Seele im Einklang sind fühlen wir uns gesund, energiegeladen, zufrieden, dankbar und glücklich.

Was aber tun, wenn wir uns nicht so fühlen?

Dann wäre es vielleicht an der Zeit, einmal herauszufinden, was man denn gerne möchte. Was man gerne verändern würde. Wie man sich gerne fühlen würde.

In aller Regel frage ich meine Klientinnen und Klienten zu Beginn der Coachingsitzungen häufig danach, was sie besonders gut können und wie sie im positiven Sinne sind.

Dann interessiert mich, was denn gut in ihrem Leben ist und was so bleiben soll wie es ist.

In dem Moment, in dem sich meine Klientinnen und Klienten nur auf Positives konzentrieren, fühlen sie sich besser und sind zuversichtlich, dass sie ihre Ziele auch tatsächlich erreichen können.

Vielleicht möchten auch Sie einmal beginnen, sich diese Fragen zu stellen?

Es grüßt Sie herzlich
Susanne Witschas

Und hier geht es zu meinem Coaching-Blog
www.coaching-witschas.com/blog

Literaturnachweis: Lothar Ursinus, Die Organuhr – leicht erklärt, 3. Aufl. 2010

(21) Die Organuhr: Nieren und Harnblase stehen für Angst und Beziehungen

Unsere Nieren haben die Hauptaufgabe, unser Blut zu reinigen. Das dadurch entstandene Konzentrat geben die Nieren an die Harnblase zur Ausscheidung weiter.

Unsere Harnblase ist zwischen 15 und 17 Uhr am aktivsten. Das bedeutet, dass sie in diesen beiden Stunden mit sehr viel Energie durchflutet wird.

Daher ist es gut, in dieser Zeit etwas mehr Flüssigkeit zu sich zu nehmen, um den Ausscheidungsprozess zu unterstützen.

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Wir bemerken in diese Zeit auch, dass wir wieder leistungsfähiger sind, als noch zwei Stunden zuvor.

Das liegt daran, dass unser Körper sehr viel Energie benötigt, um unsere Verdauung zu unterstützen.

Aber er gibt uns diese Energie wieder zurück, wenn wir die Stoffe, die unserem Körper nicht guttun, wieder loslassen.

Die Beziehung zu anderen Organen

Unsere Nieren brauchen viel Sauerstoff. Unser Herz und unser Gehirn sind ebenfalls auf viel Sauerstoff angewiesen. In der chinesischen Medizin kam man zu der Erkenntnis, dass die Niere den Luftorganismus reguliert. Und zwar deswegen, weil man der Ansicht war, dass die Nieren mit Hilfe der Blase das Wasser aus dem Körper saugen. Und das gelingt nur, wenn viel Luft zur Verfügung steht.

Daher haben die Nieren auch einen direkten Einfluss auf unseren Darm, unsere Lunge und unsere Nasennebenhöhlen. Wenn es in einem dieser Bereiche zu einer Funktionsstörung kommt, wäre es sinnvoll, sich auch um eine gesunde Nierenfunktion zu bemühen.

So äußern sich Störungen im Luftorganismus

Es kann zu vielfältigen Symptomen kommen, wenn unser Organismus nicht richtig durchatmet wird, wie zum Beispiel zu

  • Asthma
  • Blähungen
  • Hörstürzen
  • Ohrensausen und Tinnitus

Wenn man weiß, dass eine gestörte Nierenfunktion diese Symptome oder Krankheitsbilder mit beeinflussen kann, dann kann sich eine Stärkung der Nierenkräfte positiv auf die Erkrankung auswirken.

Unsere Nieren suchen lange nach ihrem Platz

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Während der Embryonalentwicklung wandern die Nieren einige Male durch den Körper, um dann sozusagen ihr Zuhause zu finden.

Sie beginnen, sich im Halsbereich zu bilden, wandern dann über die Brust in unser Becken, um dann wieder aufzusteigen zu ihrer endgültigen Position.

Auf den Nieren sitzen außerdem unsere Nebennieren, die lebensnotwendige Stoffe produzieren, wie z. B. Adrenalin und Kortisol.

Unsere Nieren und die Nebennieren bergen also die Lebensgrundlage und sichern unser Überleben.

Sich der Angst stellen

Da die Nieren für die Fähigkeit stehen, Dingen ins Auge zu sehen, die unser Leben in Gefahr bringen könnten, symbolisieren sie das Thema „Angst“.

Menschen, die Angst haben, das zu verlieren, was sie sich erarbeitet haben oder die Angst haben, dass ein tief gehegter Traum zerstört werden könnte, haben häufig Harnwegsprobleme.

Auch die Angst um das eigene Leben kann sich negativ auf die Nieren auswirken.

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Was bewegt Sie?

Wenn Sie häufig unter Nieren- oder Harnwegsproblemen leiden, könnten Ihnen vielleicht folgende Fragen helfen, die „nicht körperlichen“ Ursachen zu finden:

  • Was stresst mich oder macht mir Angst?
  • Habe ich das Gefühl, dass andere meine Grenzen überschreiten und mir Zeit rauben, die ich für mich brauche?
  • Bin ich frustriert oder wütend, weil ich mich nicht respektiert fühle oder denke, dass meine Bedürfnisse nicht verstanden werden?
  • Habe ich das Gefühl, dass alles um mich herum zusammenbrechen könnte bzw. zusammenbricht?

Die Antworten auf diese und viele andere Fragen können Sie entweder als ideomotorisches Zeichen während einer Selbsthypnose erhalten oder aber auch über die Kinesiologie.

Verschiedene Testmethoden habe ich Ihnen in den Folgen zwei und zwölf vorgestellt. In meinem Coaching-Blog stelle ich Ihnen in den Folgen eins, fünf und zehn noch weitere vor.

Finden Sie die Ursache – finden Sie die Lösung

Wenn Sie herausgefunden haben, was hinter Ihren körperlichen Symptomen stecken könnte, wäre es für Ihr gesundheitliches Wohlbefinden sicher förderlich, wenn Sie dieses Thema auflösen würden.

Hierzu gibt es viele verschieden Lösungswege. Sollten Sie sich noch nicht sicher sein, ob Sie das Thema überhaupt angehen möchten oder welche Methode die richtige wäre, dann schlage ich vor mit einer Bachblütenmischung zu beginnen. Damit können Sie nichts falsch machen, denn es handelt sich nicht um Medikamente, sondern um energetische Impulsgeber, die Ihnen helfen, klare Entscheidungen zu treffen und offen für Neues zu sein.

Sie können auch gerne die Übung aus Folge eins meines Coaching-Blogs ausprobieren, um zu sehen, welche Methode oder welcher Therapeut der für Sie geeignete ist.

Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie Ihre Ziele erreichen und bin gerne für Sie da, wenn Sie Unterstützung brauchen.

Es grüßt Sie herzlich
Susanne Witschas

Und hier geht es zu meinem Coaching-Blog
www.coaching-witschas.com/blog

Literaturnachweis: Lothar Ursinus, Die Organuhr – leicht erklärt, 3. Aufl. 2010

(20) Die Organuhr: Unser Dünndarm hilft sich abzugrenzen und zu entscheiden

Unser Dünndarm leistet seine Hauptarbeit in der Zeit zwischen 13 und 15 Uhr. Bevor der vorverdaute Speisebrei aus unserem Magen in unseren Dünndarm gelangt, muss er erst durch den Zwölffingerdarm, um noch einmal weiterverdaut zu werden. Hierbei helfen die Verdauungssäfte der Bauchspeicheldrüse und der Galle.

Aus unserem Zwölffingerdarm bilden sich in der Embryonalphase auch die Leber und die Bauchspeicheldrüse. Daher haben diese drei Organe immer einen Einfluss aufeinander.

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Der Dünndarm entscheidet mit Hilfe unzähliger Bakterien, welche Stoffe zu verwerten sind und führt sie unserem Körper und somit unserem Stoffwechsel zu. Diese Darmflora – heute Mikrobiom genannt – bildet sich erst nach der Geburt aus und wird im Laufe des Lebens unter anderem von den Nahrungsmitteln, die wir zu uns nehmen, beeinflusst.

Er ist aber nicht nur auf die helfenden Bakterien angewiesen, sondern auch auf eine gute Durchblutung und damit auf unser Herz.

Unser Dünndarm entscheidet

Der Dünndarm hat die Aufgabe zu entscheiden, welche Bestandteile aus dem Nahrungsbrei dem Körper zugeführt werden und welche ausgeschieden werden sollen. Das gelingt problemlos, wenn das Mikrobiom gesund ist.

Kommt es aber zu einem Bakterienungleichgewicht oder einer Bakterienfehlbesiedelung, sieht die Sache schon ganz anders aus. Unser Dünndarm ist dann nicht mehr in der Lage zu erkennen, welche Substanzen aufgenommen werden müssen und welche nicht. Ihm fehlt sozusagen die Grundlage dafür Entscheidungen zu treffen.

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Leaky Gut Syndrom

Wenn es im Dünndarm zu einem Ungleichgewicht der Bakterienbesiedelung kommt, dann wird mit der Zeit die Darmschleimhaut immer dünner und nach und nach durchlässig bzw. löchrig. Damit ist gemeint, dass Bestandteile des Nahrungsbreis durch die Darmwand direkt in unser Blut gelangen. Dies hat zur Folge, dass unser Immunsystem beginnt, diese Stoffe zu bekämpfen, und zwar ganz einfach, weil sie nicht dorthin gehören.

Wir stellen dann plötzlich allergische Reaktionen bei uns fest, wenn wir etwas essen und sind der Meinung, wir hätten eine Lebensmittelunverträglichkeit. Aber in Wahrheit haben wir wegen diesen Fremdstoffen einen ständig erhöhten Histamingehalt im Blut der unser Immunsystem in Alarmbereitschaft hält bzw. es veranlasst, immer irgendetwas zu bekämpfen.

Ich weiß, wovon ich spreche. Jahrelang habe ich mich mit Heuschnupfensymptomen herumgeschlagen, bis ich über einige Umwege auf die Lösung gekommen bin. Aber diese Geschichte erzähle ich Ihnen ein anderes Mal.

Vermeidung ist keine Lösung

Mit der Zeit kann sich dieser Zustand so verschlimmern, dass wir beginnen, immer mehr und mehr Nahrungsmittel wegzulassen, und zwar zuerst diese, die wir eindeutig als „unverträglich“ erkannt haben.

Daraus resultiert, dass die Bakterien, die für die Verarbeitung dieser Lebensmittel zuständig sind, mit der Zeit verloren gehen. Wenn wir dann wieder einmal dieses eine Lebensmittel, das wir seit Monaten nicht mehr gegessen haben, erneut zu uns nehmen, kommt es mit großer Wahrscheinlichkeit zu einer allergischen Reaktion. Wir sehen uns darin bestätigt, dass wir dieses Lebensmittel nicht vertragen.

Gut zu sich selbst sein

Menschen, denen es schwerfällt nein zu sagen und sich abzugrenzen, haben oft auch eine Dünndarmschwäche, eine erschöpfte Leber und eine überforderte Bauchspeicheldrüse.

Das kann zur Folge haben, dass die Bauchspeicheldrüse und die Leber ihre Verdauungssäfte nicht mehr ausreichend herstellen. Dadurch kann der Zwölffingerdarm den Speisebrei nicht richtig vorverdauen. Der Dünndarm ist dann mit der Entscheidung, was gut oder schlecht für den Körper ist, überfordert. Und die Leber kann die Stoffe, die über die Niere ausgeschieden werden sollen, nicht mehr richtig umwandeln.

In solchen Fällen ist es immer hilfreich, nicht nur das körperliche Ungleichgewicht in den Griff zu bekommen, sondern auch die Seele zu heilen. Und hierbei kann Sie das Gesundheitscoaching unterstützen.

Was missfällt Ihnen?

Menschen mit Dünndarmproblemen leiden meist unter Situationen, die sie nicht akzeptieren können, weil sie sie ablehnen oder sie in Aufruhr versetzen und denen sie manchmal auch täglich ausgesetzt sind.

Viele Personen, die unter der Erkrankung Morbus Crohn leiden, werten sich oft selbst ab. Dennoch fühlen sie sich von Menschen angezogen, die sie dominieren. Und das wiederum gefällt ihnen nicht. Aus Angst zu missfallen unterwerfen sie sich unbewusst und lehnen sich dagegen aber innerlich auf. So passiert es, dass sie ständig wütend sind, auch wenn sie diese Wut nicht offen zeigen.

In solchen Fällen leidet die Seele, wird krank und vernarbt mit der Zeit. Und das passiert auch bei Morbus Crohn: Zuerst entstehen akute oder chronische Entzündungen, das Gewebe stirbt ab und hinterlässt störende Narben.

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Wenn die Seele lächelt, tanzt der Körper

Ich glaube, ich muss nicht erwähnen, dass wir uns gut fühlen, wenn wir körperlich gesund sind. Und auch nicht, dass es unserer körperlichen Gesundheit guttut, wenn wir glücklich sind.

Was ich aber erwähnen möchte, ist, dass es immer gut ist, sowohl die körperliche als auch die seelische Ebene zu heilen. Und das gelingt, wenn wir auch unseren Geist mit einbeziehen.

Egal, welches gesundheitliche oder zwischenmenschliche Thema Sie belastet:

Sie haben immer die Wahl!
Sie alleine entscheiden, ob Sie gesund und glücklich sein möchten oder nicht.

Wenn es Ihnen schwerfällt, eine erste Entscheidung zu treffen bzw. zu erkennen, was oder wer Ihnen helfen kann, dann beginnen Sie doch einfach mit einer Bachblütenmischung. Sie werden über die positive Wirkung erstaunt sein.

Wenn Sie Unterstützung brauchen oder Fragen haben, können Sie mich gerne kontaktieren.

Es grüßt Sie herzlich
Susanne Witschas

Und hier geht es zu meinem Coaching-Blog
www.coaching-witschas.com/blog

Literaturnachweis: Lothar Ursinus, Die Organuhr – leicht erklärt, 3. Aufl. 2010