Schlagwort: Darm

(20) Die Organuhr: Unser Dünndarm hilft sich abzugrenzen und zu entscheiden

Unser Dünndarm leistet seine Hauptarbeit in der Zeit zwischen 13 und 15 Uhr. Bevor der vorverdaute Speisebrei aus unserem Magen in unseren Dünndarm gelangt, muss er erst durch den Zwölffingerdarm, um noch einmal weiterverdaut zu werden. Hierbei helfen die Verdauungssäfte der Bauchspeicheldrüse und der Galle.

Aus unserem Zwölffingerdarm bilden sich in der Embryonalphase auch die Leber und die Bauchspeicheldrüse. Daher haben diese drei Organe immer einen Einfluss aufeinander.

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Der Dünndarm entscheidet mit Hilfe unzähliger Bakterien, welche Stoffe zu verwerten sind und führt sie unserem Körper und somit unserem Stoffwechsel zu. Diese Darmflora – heute Mikrobiom genannt – bildet sich erst nach der Geburt aus und wird im Laufe des Lebens unter anderem von den Nahrungsmitteln, die wir zu uns nehmen, beeinflusst.

Er ist aber nicht nur auf die helfenden Bakterien angewiesen, sondern auch auf eine gute Durchblutung und damit auf unser Herz.

Unser Dünndarm entscheidet

Der Dünndarm hat die Aufgabe zu entscheiden, welche Bestandteile aus dem Nahrungsbrei dem Körper zugeführt werden und welche ausgeschieden werden sollen. Das gelingt problemlos, wenn das Mikrobiom gesund ist.

Kommt es aber zu einem Bakterienungleichgewicht oder einer Bakterienfehlbesiedelung, sieht die Sache schon ganz anders aus. Unser Dünndarm ist dann nicht mehr in der Lage zu erkennen, welche Substanzen aufgenommen werden müssen und welche nicht. Ihm fehlt sozusagen die Grundlage dafür Entscheidungen zu treffen.

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Leaky Gut Syndrom

Wenn es im Dünndarm zu einem Ungleichgewicht der Bakterienbesiedelung kommt, dann wird mit der Zeit die Darmschleimhaut immer dünner und nach und nach durchlässig bzw. löchrig. Damit ist gemeint, dass Bestandteile des Nahrungsbreis durch die Darmwand direkt in unser Blut gelangen. Dies hat zur Folge, dass unser Immunsystem beginnt, diese Stoffe zu bekämpfen, und zwar ganz einfach, weil sie nicht dorthin gehören.

Wir stellen dann plötzlich allergische Reaktionen bei uns fest, wenn wir etwas essen und sind der Meinung, wir hätten eine Lebensmittelunverträglichkeit. Aber in Wahrheit haben wir wegen diesen Fremdstoffen einen ständig erhöhten Histamingehalt im Blut der unser Immunsystem in Alarmbereitschaft hält bzw. es veranlasst, immer irgendetwas zu bekämpfen.

Ich weiß, wovon ich spreche. Jahrelang habe ich mich mit Heuschnupfensymptomen herumgeschlagen, bis ich über einige Umwege auf die Lösung gekommen bin. Aber diese Geschichte erzähle ich Ihnen ein anderes Mal.

Vermeidung ist keine Lösung

Mit der Zeit kann sich dieser Zustand so verschlimmern, dass wir beginnen, immer mehr und mehr Nahrungsmittel wegzulassen, und zwar zuerst diese, die wir eindeutig als „unverträglich“ erkannt haben.

Daraus resultiert, dass die Bakterien, die für die Verarbeitung dieser Lebensmittel zuständig sind, mit der Zeit verloren gehen. Wenn wir dann wieder einmal dieses eine Lebensmittel, das wir seit Monaten nicht mehr gegessen haben, erneut zu uns nehmen, kommt es mit großer Wahrscheinlichkeit zu einer allergischen Reaktion. Wir sehen uns darin bestätigt, dass wir dieses Lebensmittel nicht vertragen.

Gut zu sich selbst sein

Menschen, denen es schwerfällt nein zu sagen und sich abzugrenzen, haben oft auch eine Dünndarmschwäche, eine erschöpfte Leber und eine überforderte Bauchspeicheldrüse.

Das kann zur Folge haben, dass die Bauchspeicheldrüse und die Leber ihre Verdauungssäfte nicht mehr ausreichend herstellen. Dadurch kann der Zwölffingerdarm den Speisebrei nicht richtig vorverdauen. Der Dünndarm ist dann mit der Entscheidung, was gut oder schlecht für den Körper ist, überfordert. Und die Leber kann die Stoffe, die über die Niere ausgeschieden werden sollen, nicht mehr richtig umwandeln.

In solchen Fällen ist es immer hilfreich, nicht nur das körperliche Ungleichgewicht in den Griff zu bekommen, sondern auch die Seele zu heilen. Und hierbei kann Sie das Gesundheitscoaching unterstützen.

Was missfällt Ihnen?

Menschen mit Dünndarmproblemen leiden meist unter Situationen, die sie nicht akzeptieren können, weil sie sie ablehnen oder sie in Aufruhr versetzen und denen sie manchmal auch täglich ausgesetzt sind.

Viele Personen, die unter der Erkrankung Morbus Crohn leiden, werten sich oft selbst ab. Dennoch fühlen sie sich von Menschen angezogen, die sie dominieren. Und das wiederum gefällt ihnen nicht. Aus Angst zu missfallen unterwerfen sie sich unbewusst und lehnen sich dagegen aber innerlich auf. So passiert es, dass sie ständig wütend sind, auch wenn sie diese Wut nicht offen zeigen.

In solchen Fällen leidet die Seele, wird krank und vernarbt mit der Zeit. Und das passiert auch bei Morbus Crohn: Zuerst entstehen akute oder chronische Entzündungen, das Gewebe stirbt ab und hinterlässt störende Narben.

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Wenn die Seele lächelt, tanzt der Körper

Ich glaube, ich muss nicht erwähnen, dass wir uns gut fühlen, wenn wir körperlich gesund sind. Und auch nicht, dass es unserer körperlichen Gesundheit guttut, wenn wir glücklich sind.

Was ich aber erwähnen möchte, ist, dass es immer gut ist, sowohl die körperliche als auch die seelische Ebene zu heilen. Und das gelingt, wenn wir auch unseren Geist mit einbeziehen.

Egal, welches gesundheitliche oder zwischenmenschliche Thema Sie belastet:

Sie haben immer die Wahl!
Sie alleine entscheiden, ob Sie gesund und glücklich sein möchten oder nicht.

Wenn es Ihnen schwerfällt, eine erste Entscheidung zu treffen bzw. zu erkennen, was oder wer Ihnen helfen kann, dann beginnen Sie doch einfach mit einer Bachblütenmischung. Sie werden über die positive Wirkung erstaunt sein.

Wenn Sie Unterstützung brauchen oder Fragen haben, können Sie mich gerne kontaktieren.

Es grüßt Sie herzlich
Susanne Witschas

Und hier geht es zu meinem Coaching-Blog
www.coaching-witschas.com/blog

Literaturnachweis: Lothar Ursinus, Die Organuhr – leicht erklärt, 3. Aufl. 2010

(16) Die Organuhr: Der Dickdarm hilft anzunehmen und loszulassen

Unsere Lunge hat unseren Körper und unsere Organe jetzt mit viel Sauerstoff versorgt. Ihre Haupttätigkeit ist inzwischen abgeschlossen und sie fährt mit ihrer „normalen“ Arbeit in gleichmäßigen Rhythmus fort.

Es ist zwischen fünf und sieben Uhr morgens. Dies ist die Zeit, in der unser Dickdarm Höchstleistungen erbringt und in den nächsten 22 Stunden dann in gemäßigtem Tempo weiterarbeitet.

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Unser Dickdarm ist 1,5 m lang und umschließt unserem Dünndarm von fast allen Seiten.

Er scheidet nicht nur Stoffe aus, sondern hält auch Wasser und wichtige Mineralstoffe aus dem Darminhalt zurück und führt sie unserem Körper wieder zu.


Dies tut er normalerweise in aller Ruhe.

Stress jedoch stört nicht nur diese Ruhe, sondern auch unsere Darmbakterien, die dafür zuständig sind, dass unser Dickdarm überhaupt leistungsfähig ist und bleibt. Mit der Zeit kann sich die Zusammensetzung unserer Darmbakterien zu unseren Ungunsten verändern und wir entwickeln die ersten lästigen Symptome oder Erkrankungen.

Motor unseres Immunsystems ist der Darm

Unsere Darmflora – heute Mikrobiom genannt – ist einer der wichtigsten Orte in unserem Körper, der Immunabwehrzellen herstellt. Durch das Fehlen von Immunabwehrzellen kann es zu Lebensmittelunverträglichkeiten und Bakterienfehlbesiedelungen in unserem Uro-Genital-Trakt kommen. Dies äußerst sich unter Umständen beispielsweise durch ständige Blasenentzündungen.

Weiterhin produzieren unsere Darmbakterien auch Serotonin und Dopamin und beeinflussen somit unsere Psyche und unsere Konzentration. Sie regulieren unsere Verdauung und die Darmbewegung, bauen Fett ab und stellen sogar teilweise Vitamine her, wie z. B. Vitamin K. 

Wenn ich meine Patientinnen und Patienten frage, wie denn ihr „Stuhl“ beschaffen und wie ihre Verdauung generell ist, dann höre ich immer die Antwort: normal.

Was aber ist normal?

Woher wissen Sie persönlich, was normal ist? Mit was oder wem vergleichen Sie diese Normalität?

Normal im „medizinischen Sinne“ ist ein Stuhl, der nicht zu fest und nicht zu weich ist, ohne großen Druck ausgeschieden werden kann, nicht zu hellbraun und nicht zu dunkelbraun ist und der nahezu nicht riecht. Eine tägliche Entleerung wäre wünschenswert. Die Konsistenz des Stuhls ist dann perfekt, wenn keinerlei Spuren im Toilettenpapier zu finden sind.

  • Wenn Ihre Stühle eher breiig-flüssig sind, dann ist das ein Zeichen dafür, dass der Darm zu wenig Kraft hat, den Stuhl zu formen.
  • Wenn Ihre Stühle aber trocken und klein sind, dann deutet es darauf hin, dass die Verdauungskräfte zu schwach ausgebildet sind.
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Menschen, die schon immer eher an Verstopfung leiden, haben in ihrem Leben womöglich nie gelernt, loszulassen.

Wenn einem Kind in der ersten analen Phase nicht beigebracht wird, wie wichtig und natürlich der Stuhlgang ist, kann sich das bis ins Erwachsenenalter hinein auswirken.

Sollten Sie sich immer wieder mit einer verstopften Nase oder mit Entzündungen der Nasennebenhöhlen herumschlagen, dann kann das an einem funktionell gestörten Darm liegen.

Sie haben nichts zu verlieren, wenn Sie sich in solchen Fällen einmal nur auf Ihren Darm konzentrieren und ein mögliches Bakterienungleichgewicht wieder in Ordnung bringen.

Wenn Sie unter Hautproblemen wie z. B. Neurodermitis leiden, hat das mit einer Störung der Innen-Außen-Beziehung zu tun. Hauterkrankungen weisen in der Regel immer auf eine Störung im Inneren hin. Umgekehrt manifestieren sich unterdrückte Hauterkrankungen über kurz oder lang auch im Inneren. Sie können die Lunge beeinflussen und Asthma entsteht oder der Darm reagiert und man hat plötzlich ein Reizdarmsyndrom.

Der Darm ist ein Spiegel unserer Gefühle

Wie ich in meinem letzten Artikel über die Lunge erwähnt habe, hat der Dickdarm einen direkten Bezug zur Lunge. Somit werden dem Dickdarm auch die gleichen Gefühle wie Trauer und Melancholie zugeordnet. Negative Gefühle und unverarbeitete Trauer können also auch die Dickdarmfunktion beeinflussen und das Mikrobiom ins Ungleichgewicht bringen.

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Wie bereits gesagt, steht der Darm für die Fähigkeit zurückzuhalten und loszulassen. Menschen, die ständig Angst haben, etwas falsch zu machen oder zu missfallen, leiden häufig unter Darmproblemen.

Wenn man sich in einer Situation gefangen fühlt und keinen Ausweg sieht, wirkt sich das ebenso negativ auf unseren Darm aus wie das Nichtakzeptieren einer Situation, die wir nicht beeinflussen können.

Sind Sie jemand, der loslassen und Dinge akzeptieren kann, die nicht zu ändern sind?

Geben Sie sich dem Fluss des Lebens hin? Können Sie leicht Nehmen und Geben?

Oder sind Sie eher jemand, der an Vergangenem festhält oder Veränderungen generell nicht gerne hat?

Sie klammern sich an Prinzipien und Überzeugungen, die Sie am Loslassen hindern?

Sie halten sich zurück, weil Sie Angst haben, einen geliebten Menschen zu verlieren?

Wenn Sie wissen möchten, wie Sie zu einer gesunden Verdauung und einem glücklichen und selbstbestimmten Leben gelangen können, dann wäre doch jetzt die Gelegenheit, dies mit den Testmethoden, die ich bisher vorgestellt habe, herauszufinden. Worauf noch warten?

Wenn Sie Unterstützung brauchen oder Fragen haben, können Sie mich gerne kontaktieren.

Es grüßt Sie herzlich
Susanne Witschas

Und hier geht es zu meinem Coaching-Blog
www.coaching-witschas.com/blog

Literaturnachweis: Lothar Ursinus, Die Organuhr – leicht erklärt, 3. Aufl. 2010

(15) Die Organuhr: Die Lunge gibt Mut, sich abzugrenzen und loszulassen

Der Tag beginnt: Es ist zwischen drei und fünf Uhr morgens. Unsere Lunge ist jetzt gewissermaßen ausgeschlafen und erholt – sie beginnt, über ihre „normale“ Tätigkeit hinaus mit einer Arbeit, die sie so in dieser Form nur in dieser Zeit erledigt. In diesen zwei Stunden ist sie am aktivsten und weckt sozusagen die anderen Organsysteme. Nach und nach beginnen diese dann ebenfalls, ihre jeweiligen Tätigkeiten zu verrichten.

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Am frühen Morgen nimmt die Lunge verstärkt Sauerstoff auf und stößt Kohlendioxid wieder aus. Der aufgenommene Sauerstoff gelangt in unser Blut und versorgt es mit Energie. Durch das Einatmen jedoch hat die Lunge einen fast ungeschützten Kontakt zu unserer Umwelt – und damit zu Umweltgiften.

Das erklärt auch das Phänomen, dass die meisten Allergiker zwischen drei und fünf Uhr morgens häufig aufgrund eines Hustenreizes aufwachen. Denn die in dieser Zeit aufgenommene Menge an Reizstoffen ist so störend, dass unser Körper – in diesem Fall unsere Atemwege – sofort heftig reagieren.

Was die Lunge mit unserem Darm zu tun hat

Unsere Lunge entwickelt sich während der Embryonalphase aus einem kleinen Stück des Vorderdarms. Dieses Gewebe wandert von unserer Körpermitte nach oben und bildet sich mit der Zeit zur Lunge aus.

Da die Lunge also den gleichen Ursprung hat wie unser Darm, sieht man nicht nur in der traditionellen chinesischen Medizin einen Zusammenhang zwischen diesen beiden Organen.

Es kann daher sein, dass eine Lungenfunktionsstörung vorliegt, diese aber nicht wirklich wahrgenommen wird, weil sie sich eventuell durch eine Darmsymptomatik zeigt. Die Folge: Wir konzentrieren uns auf unseren Darm, auf unsere Verdauung und auf unsere Ernährung. Das ist zwar grundsätzlich gut, aber wenn trotz aller Bemühungen keine dauerhafte Besserung eintritt, könnte man ja mal schauen, ob „der Hund nicht ganz wo anders begraben liegt“ – nämlich in der Lunge.

Umgekehrt funktioniert dieses Spiel natürlich auch. Sie schlagen sich permanent mit einer „Lungenthematik“ herum? Haben ständig Husten oder sind häufig erkältet? Was spricht dagegen, sich einfach mal mehr auf Ihren Darm zu konzentrieren? Er ist ja nicht nur dafür da, dass er Dinge aufnimmt und wieder ausscheidet. Der Darm hat so viel mehr zu tun. Welche Aufgaben er genau hat, erkläre ich in meinem nächsten Artikel.

Weiterhin wird unsere Lunge beim Einatmen auch durch unsere Niere unterstützt. Wenn also z. B. eine Nierenfunktionsstörung vorliegt, kann es sein, dass wir nicht mehr so tief einatmen können, unser Blut nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird und wir an Energie und Kraft verlieren. Wie und warum die Niere auch hier eine Rolle spielt, erkläre ich Ihnen zwischen 17 und 19 Uhr.

Nur die Lunge kann sich unserem Willen beugen

Die Lunge ist das einzige Organ, das unserem direkten Willen unterliegt. Das bedeutet, dass wir bewusst steuern können, wie wir ein- und ausatmen und ob und wie lange wir die Luft anhalten möchten.

Die Lunge steht symbolisch auch für das Thema „loslassen“. Im Laufe unseres Lebens lassen wir immer mal wieder Dinge und Menschen los, die uns entweder belasten oder uns lieb und teuer sind. Manchmal tun wir das ganz bewusst; manchmal aber geschieht das auch einfach gegen unseren Willen.

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Menschen, die nicht loslassen können, atmen auch nicht vollständig aus. Sie nehmen mehr Luft zu sich, als sie benötigen und halten immer eine Restmenge zurück. Dadurch erhöht sich mit jedem Atemzug die zurückbehaltene Menge an Kohlendioxid und es kommt über kurz oder lang zu einem Gefühl der Atemnot. Und warum? Weil immer weniger Platz für frische Luft ist. Unser Blut und unsere Körperzellen signalisieren uns, dass ihnen Sauerstoff fehlt. Wir beginnen nun hektisch immer mehr einzuatmen und immer weniger auszuatmen. Und schon ist es passiert: der Asthmaanfall ist da oder andere Atemwegsprobleme machen sich bemerkbar.

Selbst Trauerarbeit spiegelt sich in der Lunge wider

Menschen, denen es schwerfällt loszulassen, fällt es häufig auch schwer zu trauern. Wenn sie über den Verlust eines geliebten Menschen nicht hinwegkommen, kann es passieren, dass sich das unverarbeitete Thema in körperlichen Symptomen zeigt.

Bei einer Bekannten entwickelte sich einige Jahre nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes ein Lungentumor. Es brach für sie eine Welt zusammen.

Ihre Lungenfachärztin redete ihr eindringlich ins Gewissen und machte ihr deutlich, was diesen Tumor verursacht hat. Nämlich die unverarbeitete Trauer, das Festhalten an Vergangenem und ihre Weigerung sich dem Leben zu stellen.

Diese Bekannte war tief entmutigt und entwickelte über die Jahre eine unbewusste Abneigung gegen das Leben und gab dem natürlichen Bedürfnis ihrer Lunge nach Raum und Freiheit keinen Platz.

Wie sieht es mit Ihnen aus?

Können Sie gut loslassen?
Erlauben Sie sich zu trauern und diese Trauer auch offen zu zeigen?

Lieben Sie das Leben das Sie leben? Dann zeigen Sie dieses Glück und Ihre Stärken ganz offen. Sie tragen damit ganz automatisch zu einer positiven Veränderung bei.

Oder haben Sie das Gefühl für alles kämpfen zu müssen? Um jedes bisschen Glück? Um jedes bisschen Freiraum?

Was spricht dagegen, dass Sie sich den Raum schaffen, in dem Sie endlich frei atmen können?

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Finden Sie selbst heraus, was hinter ihren körperlichen Symptomen steckt. Meine bisher vorgestellten Testmethoden können Sie dabei unterstützen. Wenn Sie Hilfe brauchen oder Fragen haben, bin ich gerne für Sie da.

Es grüßt Sie herzlich
Susanne Witschas

Und hier geht es zu meinem Coaching-Blog
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Literaturnachweis: Lothar Ursinus, Die Organuhr – leicht erklärt, 3. Aufl. 2010