Kategorie: Ernährung

(30) Sodbrennen: Zu viel oder zu wenig Magensäure? (Teil 2)

Heute endlich verrate ich Ihnen, was aus Sicht der Naturheilkunde für das Sodbrennen verantwortlich ist.

Wie Sie sich erinnern, habe ich Ihnen im ersten Teil dieser Serie die drei Magen-Funktionsstörungen aus naturheilkundlicher Sicht vorgestellt, nämlich die Magen-Trocknung, die Magen-Verhärtung und den kalten Magen.

Auf zwei Funktionsstörungen gehe ich heute näher ein, nämlich auf den „kalten Magen“ und auf den „heißen Magen“, von dem ich Ihnen noch nichts erzählt habe.

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Der „heiße Magen“ und seine Symptome

Bei einem „heißen Magen“ handelt sich in der Naturheilkunde um die Tatsache, dass der Magen zu viel Magensäure produziert. Dies nennt man auch „Hyperazidität“.

Menschen, die davon betroffen sind, haben in der Regel ein Verlangen nach kalten Getränken oder Speisen, haben ständig Durst und leiden unter übelriechendem Aufstoßen. Weiterhin könnten sich folgende Symptome zeigen:  

  • Blähungen (Meteorismus)
  • Ausdünstungen
  • Atemnot (Dyspnoe)
  • überhöhte Atemfrequenz (Tachypnoe)
  • Übelkeit

Außerdem sind sie leicht fiebrig und haben einen schnellen und flachen Puls.

Der „kalte Magen“ und seine Symptome

Der „kalte Magen“ verfügt dagegen über zu wenig Magensäure, auch „Anazidität“ genannt. Menschen, die einen „kalten Magen“ haben, bevorzugen warme Speisen und Getränke und verspüren kaum ein Durstgefühl. Mögliche Symptome könnten sein:

  • raue Haut
  • Geruchsverminderung
  • Schnupfen
  • Verdauungsstörungen (Dyspepsie)
  • Kälte der Extremitäten
  • erhöhte Leberwerte, weil auch die Leber „kalt“ wird
  • salziger, pappiger Mundgeschmack
  • saures Aufstoßen
  • Ohnmachten

Behandlungsmöglichkeiten aus naturheilkundlicher Sicht

Der erste Schritt könnte die „Regulationstherapie“ sein. Hier ist das Ziel, die Ursache des Leidens zu finden und das Zusammenspiel aller Organe und Organsysteme zu regulieren.

Dann gibt es unter anderem die

Was Sie selbst Gutes für Ihren Magen tun können

Eine von vielen Möglichkeiten wäre eine dauerhafte, individuelle und freiwillige Ernährungsumstellung. Individuell deswegen, weil ich immer empfehle, auf sich selbst und seinen Körper zu hören. Wir wissen nämlich ganz genau, was uns guttut und was nicht. Und eine Ernährungsumstellung ist nur dann erfolgreich, wenn wir uns bewusst und freiwillig dazu entscheiden, diesen Schritt zu gehen. Und noch viel wichtiger ist, dass wir uns nicht von der Meinung anderer von unserem Entschluss und unserem Weg abbringen lassen.

Hilfreich wäre es auch, wenn Sie lernen Stress abzubauen und herausfinden, auf welche Art und Weise Sie persönlich wieder Kraft tanken können.

Und zu guter Letzt, sollten Sie nichts mehr „herunterschlucken“, womit Sie nicht einverstanden sind.

Bei diesen Vorhaben kann Sie das „Gesundheitscoaching“ sehr gut unterstützen,

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Und was verursacht nun das Sodbrennen?

Ich möchte Sie jetzt nicht mehr länger auf die Folter spannen und das Rätsel auflösen.

Bei ausreichend viel Magensäure (also weder zu viel noch zu wenig) sorgt die Säure dafür, dass sich unser Magen-Öffner dann öffnet, wenn Nahrung in den Magen gelangen möchte und sich dann wieder verschließt und verschlossen bleibt, solange die Nahrung mit Hilfe der Magensäure im Magen vorverdaut wird.

Bei einem zu viel an Magensäure öffnet sich der Magen-Öffner entweder gar nicht oder nicht ausreichend weit. Dadurch verhindert der Körper, dass Magensäure aus dem Magen austritt. Man könnte sagen, dass es sich hier um eine „Spastik“ handelt. Die Nahrung staut sich somit zurück in die Speiseröhre. Diese Nahrung ist nicht mit Magensäure in Verbindung gekommen.

Bei einem zu wenig an Magensäure schließt der Magen-Öffner nicht richtig. Er hat an Spannung und Kraft verloren. Die mit der Magensäure vermischte Nahrung kann jetzt zurück in die Speiseröhre fließen und die Schleimhäute reizen. Und diesen Reiz nehmen wir als Sodbrennen wahr.

Häufig spüren wir das Brennen, wenn wir uns mit vollem Magen bücken oder wenn wir sehr viele Kohlenhydrate zu uns genommen haben. Da Kohlenhydrate sehr viel Magensäure zur Vorverdauung benötigen, wird das bisschen Magensäure, über das wir verfügen, restlos aufgebraucht und der Magen-Öffner ist dann sozusagen ständig geöffnet und wir verspüren ein permanentes und länger anhaltendes Sodbrennen.

So regen Sie die Magensäureproduktion an

Alle Bitterstoffe sind für unsere Verdauung gut. Wenn man die Magensäureproduktion anregen möchte, dann können Lebensmittel mit Bitterstoffen der erste Schritt sein, wie z. B.   

  • Chicorée
  • Endivien
  • Mangold
  • Radicchio
  • Rosenkohl
  • Rucola
  • Zitrone

Gewürze wie Kurkuma, Zimt und Ingwer enthalten ebenfalls Bitterstoffe.

Auch Pfefferminze, Anis, Fenchel und Kümmel als Teekur für ca. 6 bis 8 Wochen kann die Verdauung positiv beeinflussen, sowie alle Teesorten, die einen hohen Bitterstoffanteil haben. Auch Wermutkraut gehört zu den hilfreichen Teesorten.

Denken Sie bitte daran, dass Sie eine Teekur nicht auf Dauer oder über einen längeren Zeitraum von 6 bis 8 Wochen machen. Zum einen kann Ihnen alles Gute auch schaden, wenn man es übertreibt, und zum anderen tut es dem Körper gut, wenn immer wieder neue Reize gesetzt werden. So kann kein Gewöhnungseffekt entstehen.

Wenn Sie eine naturheilkundliche Behandlung in Erwägung ziehen empfehle ich auch hier, das nicht alleine zu tun, sondern in Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Therapeutin oder einem erfahrenen Therapeuten.

Testen Sie einfach einmal, welcher Weg für Sie der richtige ist. Testmethoden finden Sie zusammengefasst in den Folgen 25 und 26 meines Coaching-Blogs.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und bin wie immer gerne für Sie da.

Es grüßt Sie herzlich Ihre
Susanne Witschas

Und hier geht es zu meinem Coaching-Blog
www.coaching-witschas.com/blog

(29) Sodbrennen: Zu viel oder zu wenig Magensäure? (Teil 1)

Das ist hier die Frage, die ich heute näher beleuchten möchte. Ich bin überzeugt, dass nicht allen gefällt, was sie jetzt lesen werden, aber ich hoffe, dass es alle zum Nachdenken anregt.

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Ein kurzer Ausflug in die Anatomie unseres Magens

Unser Magen liegt im linken Oberbauch, unterhalb unseres Zwerchfells und wird teilweise vom linken Leberlappen bedeckt. Unser Mageneingang liegt in etwa in Höhe des zehnten bzw. elften Brustwirbels und unser Magenausgang in Höhe des ersten bis zweiten Lendenwirbels.

Unsere Magenwand besteht aus drei Schichten: die äußere Schicht bildet das Bauchfell, die mittlere Schicht besteht aus Muskeln und die innere Schicht aus Schleimhaut.

Auf eine gesunde Magenschleimhaut kommt es an

Die innere Schleimhautschicht hat wichtige Aufgaben zu erfüllen. So stellt sie zum Beispiel ein eiweißspaltendes Enzym her und produziert nebenbei ständig Schleim. Dieser Schleim schützt zum einen die innere Magenschicht vor der Salzsäure und vor dem eiweißspaltenden Enzym und erleichtert unter anderem die Weiterleitung des Mageninhaltes.

Die Schleimhautschicht sorgt auch dafür, dass wir Vitamin B12 aus unserer Nahrung aufnehmen können, indem sie ein spezielles Protein herstellt.

Und paradoxerweise ist auch diese Schleimhaut für die Herstellung unserer Magensäure verantwortlich.

Die Aufgaben unserer Magensäure

Unsere Magensäure besteht aus Salzsäure. Diese Säure spaltet Eiweiß. Dadurch werden dadurch automatisch eventuelle schädigende Bakterien und mögliche Krankheitserreger abgetötet.

Salzsäure-Mangel kann Eisenmangel zur Folge haben.

Die Körperzellen können Eisen nur aufnehmen, wenn der Speisebrei zuvor durch ausreichend viel Salzsäure aufgespalten wurde. Fehlt Salzsäure, werden die Nahrungsproteine, an denen das Eisen gebunden ist, nicht aus dem Speisebrei herausgelöst und abgebaut. Der Körper scheidet das Eisen wieder aus, weil es eine für ihn nicht verwertbare Form hat.

Das stimuliert die Magensaftsekretion

Der Magen bzw. die Magenschleimhaut produziert immer dann Salzsäure, wenn irgendetwas in den Magen gelangt, wenn er sich also dehnt. Das passiert natürlicherweise, wenn wir Nahrungsmittel zu uns nehmen. Aber auch Koffein oder Alkohol sorgen dafür, dass Salzsäure ausgeschüttet wird.

Außerdem regt Stress den Magen ebenfalls dazu an, Salzsäure zu produzieren. Ebenso beeinflussen konditionierte Reize die Salzsäureausschüttung. Damit sind zum Beispiel appetitanregende Gerüche gemeint oder aber auch Kaugummi kauen.

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Die Aufgaben des Magens aus naturheilkundlicher Sicht

Der Magen hat zum einen die Aufgabe, die Nahrungsmittel zu speichern, zu zerteilen und dann mit Hilfe der Magensäure zu einem Brei zu „verkochen“.

Außerdem sorgt er dafür, dass überschüssige Substanzen des Körpers, wie zum Beispiel die „schwarze Galle“ über den Magen ausgeschieden werden. Dadurch nimmt er auch Einfluss auf unser Gemüt.

Der Magen ist auch dafür da, dass es im gesamten Organismus eine gleichbleibende Spannung gibt. Diese Spannung nennt man auch Tonus. Und er reguliert dadurch unseren Kreislauf.

Funktionsstörungen des Magens aus schulmedizinischer Sicht

Die Schulmedizin unterscheidet zum Beispiel zwischen einer Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Magen-Polypen, Magen-Geschwüre und Magen-Krebs. Außerdem gibt es auch eine Verengung des Magenausganges (Pylorus-Stenose), um nur einige Störungen zu nennen.

Funktionsstörungen aus naturheilkundlicher Sicht

  • Magen-Trocknung (chronische Gastritis)
    Trocknung von Schleimhaut und Muskulatur

  • Magen-Verhärtung (Kristallose)
    die Nahrung kann nicht mehr richtig zerkleinert und vorverdaut werden,
    die Spannung des Magens (der Tonus) lässt nach

  • kalter Magen (Salzsäuremangel = Anazidität)
    absoluter Tonusverlust für den Gesamtorganismus,
    diese Menschen fühlen sich energiearm und schwach

Auf eine gesunde Magenschleimhaut kommt es an

Wie Sie bisher erfahren haben, hat unsere Magenschleimhaut viele wichtige Aufgaben zu erfüllen. Verändert sich unsere Magenschleimhaut bzw. wird die Schleimhautschicht dünner oder geht gar ganz zurück, wird sich das mit der Zeit unweigerlich auf unseren ganzen Körper auswirken und nicht nur auf unsere Verdauung.

Wie steht es um Ihren Magen?

Bevor Sie in der nächsten Folge erfahren, was die Salzsäure mit dem Sodbrennen zu tun hat, könnten Sie gerne schon einmal testen, ob Sie ein „Magen-Thema“ haben.

Vielleicht möchten Sie fragen, ob bei Ihnen eine Magenfunktionsstörung vorliegt? Und falls ja, könnten Sie z. B. mit folgenden Fragen fortfahren:

  • Liegt eine Entzündung der Magenschleimhaut vor?
  • Produziert meine Magenschleimhaut zu viel oder zu wenig Salzsäure?
  • Haben Medikamente Auswirkungen auf meine Magenfunktion? Falls ja: negative oder positive Auswirkungen?
  • Hat mein Magen Einfluss auf meinen Gemütszustand?

Stellen Sie sich einfach die Fragen, die Ihnen spontan in den Sinn kommen. Sie können, wie bereits schon häufig erwähnt, nichts falsch machen.

Wie Sie wissen, finden Sie alle Testmethoden in den Folgen 25 und 26 meines Coaching-Blogs unter: www.coaching-witschas.com/blog.

In der nächsten Folge verrate ich Ihnen, ob ein zu viel oder ein zu wenig an Salzsäure das Sodbrennen verursacht. Aufmerksame Leserinnen und Leser könnten bereits eine erste Vermutung haben.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und viele neue hilfreiche Erkenntnisse. Gerne bin ich für Sie da, wenn Sie Unterstützung benötigen.

Es grüßt Sie herzlich
Ihre Susanne Witschas

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(28) Histamin-Intoleranz: Der Wolf im Schafspelz (Teil 3)

In den ersten beiden Teilen haben Sie die möglichen Symptome einer Histaminunverträglichkeit kennengelernt und Anteil an meiner eigenen Leidensgeschichte – aber auch Erfolgsgeschichte – genommen.

Heute erfahren Sie, welche weiteren Ursachen und mögliche Therapien es gibt, eine Histaminunverträglichkeit erfolgreich zu behandeln. Und ich erzähle Ihnen, wie ich wieder ganz gesund wurde und was ich mache, um gesund zu bleiben.

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Welche Faktoren gibt es, die unseren Histaminstoffwechsel beeinflussen?

Es gibt auch eine Vielzahl von Medikamenten, die bewirken, dass unser Histaminspiegel im Blut ansteigt und zu unangenehmen Symptomen führt. Darunter fallen viele Schmerzmittel, schleimlösende Medikamente, Narkosemittel und Röntgenkontrastmittel sowie Antibiotika, um nur einige zu nennen.

Auch Stress, Tabakrauch, Luftverschmutzung, große körperliche Anstrengungen sowie Duftstoffe und andere Chemikalien und große Hitze und Kälte beeinflussen ebenfalls unseren Histaminstoffwechsel.

Gibt es Medikamente, die bei einer Histaminintoleranz helfen?

Meines Wissens nach gibt es Nahrungsergänzungsmittel, welche das Histamin abbauende Enzym DAO enthalten.

DAO ist ein Enzym, das der menschliche Körper normalerweise auch selbst produziert. Aber manchmal kommt es vor, dass der Körper bei einer Histaminintoleranz dieses Enzym eben nicht in ausreichender Menge selbst produzieren kann.

Die Vorteile eines Nahrungsergänzungsmittels mit DAO

  • Bei Einnahme direkt vor einer Mahlzeit kann das mit dem Lebensmittel eingenommene Histamin bereits in der Nahrung teilweise abgebaut werden.
  • Das DAO-Molekül kann aufgrund seiner Größe nicht durch die Darmwand in das Körpergewebe gelangen und es wirkt folglich nur im Darm.

Die Nachteile eines Nahrungsergänzungsmittels mit DAO

DAO ist empfindlich gegenüber chemischen Einflüssen. Es wirkt daher nur bei einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt.

Was ein Nahrungsergänzungsmittel mit DAO nicht kann

Es ist wirkungslos gegenüber Histamin,

  • das bereits aufgenommen wurde
  • das aus Mastzellen freigesetzt wird
  • und … die die Enzymaktivität hemmen.
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So hilft die Naturheilkunde

Ich habe festgestellt, dass bei den meisten Patientinnen und Patienten, die mich wegen Allergien jeglicher Art aufsuchen, oft eine Histaminintoleranz eine Rolle spielt. Und diese wiederum ist in aller Regel die Folge einer Darmfunktionsstörung aufgrund einer Bakterienfehlbesiedelung.

Und genau diese Ursache war auch der Grund meiner jahrelangen Leidensgeschichte. Erst nachdem ich meinen Körper, und insbesondere meinen Darm, von allen störenden Einflüssen gereinigt hatte, konnte ich mich erholen. Heute bin ich vollkommen beschwerdefrei. Ich kann wieder alles essen und trinken ohne irgendwelche lästigen allergischen Reaktionen zu entwickeln.

Dieser Therapieplan führte zum Erfolg

Nachdem ich erkannte, dass ich unter einer Darmfehlbesiedelung – auch Darmdysbiose genannt – litt, fing ich an, meinen Darm nach und nach zu sanieren.

Der erste Schritt war eine Ausleitungskur. Hier nahm ich sechs Wochen lang Medikamente ein, die meine Ausscheidungsorgane (wie z. B. Leber, Lymphe, Darm und Nieren) in ihrer Arbeit unterstützten.

Schon in dieser Zeit begann ich mit dem morgendlichen Ölziehen. Ich nahm gleich nach dem Aufstehen und noch vor dem Zähneputzen einen Teelöffel Speiseöl mit einem Tropfen Thymian-Öl ein. Das Thymian-Öl tötet mögliche Pilze ab, die sich auf der Zunge und im Mundbereich befinden.

Hätte ich das nicht gemacht, wäre meine Darmsanierung sicherlich nicht so erfolgreich verlaufen. Denn die Pilze, die sich z. B. auf der Zunge befinden, werden jedes Mal im Körper verteilt, wenn wir schlucken. Und diese Pilze können sich auch immer wieder im Darm ansiedeln.

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Auf den Diätplan kommt es an

Nach der Ausleitungskur hielt ich für vier Wochen strengste Diät. Dies bedeutet, dass ich keinerlei Zucker zu mir nahm. Auch aß ich keine Lebensmittel die im Körper in für die Pilze verwertbaren Zucker verwandelt werden. Zu diesen Lebensmitteln gehören z. B. alle herkömmlichen Getreideformen, allen voran der Weizen. So aß ich in dieser Zeit weder Brot noch Kuchen noch Nudeln.

Während dieser vier Wochen behielt ich das morgendliche Ölziehen bei. Außerdem nahm ich noch ein weiteres Mittel ein, das die im Darm befindlichen Pilze zusätzlich bekämpfte, nämlich kolloidales Silberwasser.

Nach Abschluss der Behandlung nahm ich einige Zeit lang Medikamente, insbesondere Bakterienkulturen ein, die meinem Darm halfen, sich wieder schnell zu erholen und eine gesunde Flora aufzubauen.

Heute achte ich darauf, zweimal jährlich eine Ausleitungskur zu machen und meinen Darm im Gleichgewicht zu halten. Und mit dieser Methode bin ich seit Jahren beschwerdefrei.

Finden Sie Ihre Ursache und Ihre eigene Therapie

Wenn Sie schon lange unter lästigen Symptomen aller Art leiden, für die man noch keine Ursache hat finden können, dann könnten Sie doch einmal schauen, ob nicht auch bei Ihnen ein erhöhter Histaminspiegel eine Rolle spielt. Oder ob Ihr Darm Ihr Wohlbefinden beeinflusst. Oder, oder, oder…

Schnelle und richtige Antworten finden Sie z. B. mit der Kinesiologie oder anderen Testmethoden. Eine Übersicht aller von mir vorgestellten Testmethoden finden Sie unter: www.coaching-witschas.com/blog in den Folgen 25 und 26.

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Und noch ein Tipp zum Schluss

Während meiner Leidenszeit bin ich auf eine Webseite gestoßen, die mir sehr geholfen hatte, mich histaminfrei zu ernähren: www.histaminintoleranz.ch

Hier finden Sie viele (schulmedizinische) Informationen, die Ihnen einen ersten Überblick verschaffen. Ebenso finden Sie dort auch die ausführliche Lebensmittelliste und das erwähnte Kochbuch.

Ich wünsche Ihnen, dass auch Sie Ihre gesundheitlichen Ziele erreichen. Nichts muss bleiben, wie es ist oder schon immer war. Es liegt an Ihnen, ob Sie sich einer Diagnose ergeben und sich dieser Diagnose nach verhalten oder nach einer Lösung suchen.

Gerne bin ich für Sie da, wenn Sie Unterstützung brauchen.

Es grüßt Sie ganz herzlich
Ihre Susanne Witschas

Und hier geht es zu meinem Coaching-Blog
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