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(12) Mykotherapie: Die Heilkraft gewöhnlicher Speisepilze

Immer häufiger werde ich von meinen Patientinnen und Patienten gezielt auf die Therapie mit Vitalpilzen angesprochen. Da ich auf meiner Website diese Form der Therapie nicht ausdrücklich erwähne (obwohl ich sie anwende), habe ich mich entschlossen, einen Artikel darüber zu schreiben.

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Was sind Vitalpilze?

Vitalpilze sind schlicht und ergreifend Lebensmittel, welche die Natur im Laufe der Evolution hervorgebracht hat. Diese Lebensmittel besitzen Inhaltsstoffe, die unserer Gesundheit und Gesunderhaltung zuträglich sind.

Besonders bekannt und geschätzt sind diese Vitalpilze in der asiatischen Welt – damals wie heute. Auch Hildegard von Bingen lobte die heilkräftigen Pilze. Heute wenden zunehmend mehr Heilpraktiker und Ärzte diese Therapieform an.

Wie wirken Vitalpilze?

Vitalpilze regen die körpereigenen Selbstheilungskräfte sanft und nebenwirkungsfrei an. Vergleichbar etwa mit der Fußreflexzonentherapie. Da es sich um Lebensmittel handelt, kann man sie sowohl gezielt zur positiven Beeinflussung des Gesundheitszustandes, als auch vorbeugend einnehmen. Sie können außerdem sehr gut mit anderen Therapieansätzen kombiniert werden.

Welche gesundheitlichen Störungen können mit Vitalpilzen behandelt werden?

Vitalpilze können den Blutdruck regulieren, die arterielle und venöse Durchblutung verbessern und die Immunabwehr stärken. Sie helfen auch bei Verdauungsproblemen und Allergien sowie bei Fettstoffwechselstörungen und bei noch vielen anderen Erkrankungen.

Vitalpilze und Krebserkrankungen

Die Frage, ob die Mykotherapie auch erfolgreich bei der Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt werden kann, wird mir oft gestellt. Hierauf möchte ich gerne ausführlicher eingehen.

Ich persönlich bitte Menschen, die an einer Krebserkrankung leiden, grundsätzlich immer, sich in schulmedizinische Behandlung zu begeben. Was ich diesen Patientinnen und Patienten jedoch anbieten kann, ist die Mykotherapie als begleitende Therapie.

Die Mykotherapie unterstützt den Genesungsprozess. Dabei behindert oder verhindert sie den Erfolg einer schulmedizinischen Therapie nicht. Ganz im Gegenteil!

Immer mehr Onkologen schätzen inzwischen die positiven Eigenschaften der Vitalpilze und empfehlen ihren Patientinnen und Patienten deren Einnahme. Einige Vitalpilze sind z. B. bekannt dafür, dass sie die Nebenwirkungen einer Chemotherapie abschwächen können.

Vitalpilze sind – wie Sie sich erinnern – nichts anderes als Lebensmittel. Und was spricht dagegen, sich gesund zu ernähren?

Wie viele Vitalpilze gibt es?

Derzeit sind mir 14 Pilzarten bekannt, denen man heilende Eigenschaften nachsagt und die wissenschaftlich sehr gut erforscht sind. Hier die Liste in alphabetischer Reihenfolge:

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Schopftintling
  • Agaricus bisporus (Champignon)
  • Agaricus blazei Murill (Sonnenpilz oder Mandelpilz)
  • Auricularia polytricha (Judasohr)
  • Chaga (Schiefer Schillerporling)
  • Coprinus comatus (Schöpftintling)
  • Cordyceps sinensis (Chinesischer Raupenpilz)
  • Coriolus versicolor (Schmetterlingstramate)
  • Enoki (Samtfußrübling)
  • Hericium erinaceus (Igelstachelbart)
  • Maitake (Klapperschwamm)
  • Pleurotus ostreatus (Austernpilz)
  • Polyporus umbellatus (Eichhase)
  • Reishi (Glänzender Lackporling)
  • Schiitake (Lentinula edodes)

Uns allen dürfte der Champignon bekannt sein sowie auch das Judasohr, das in vielen chinesischen Gerichten zu finden ist.

Übrigens: Nicht alle diese Speisepilze sind auch tatsächlich wohlschmeckend. Aber dennoch sind es Speisepilze, also Lebensmittel.

Wie sind die Vitalpilze einzunehmen?

Zum einen können Sie diese Pilze teilweise frisch oder in getrockneter Form kaufen und als Gericht zubereiten.

In Verbindung mit einer therapeutischen Behandlung ist es jedoch empfehlenswert, die Pilze in getrockneter Form zu sich zu nehmen. Entweder als Pulver, als gepresste Tablette oder als Kapsel.

Es ist wichtig, dass ein Produkt verwendet wird, das als „Ganzes“ getrocknet wurde. Das bedeutet, dass alle sekundären Inhaltsstoffe des Lebensmittels erhalten bleiben. Nur so kann der maximale Erfolg gewährleistet werden.

Dabei wird nicht ein bestimmter Inhaltsstoff herausgefiltert und in konzentrierter Form angeboten, wie es z. B. in der Herstellung „schulmedizinischer“ Medikamente oft vorkommt.

Sie essen einen Apfel ja auch ganz (abgesehen vielleicht von seinen Kernen) und entziehen ihm nicht vorher einen seiner Inhaltsstoffe wie z. B. das Pektin oder Vitamin C, oder?

So finden Sie heraus, welcher Vitalpilz für Sie geeignet ist

In meinen bisherigen Artikeln (die Sie unter der Kategorie „Übungen“ finden) habe ich schon verschiedene Möglichkeiten erwähnt, wie Sie herausfinden können ob etwas gut für Sie ist oder nicht. Auf meiner Webseite: www.coaching-witschas.com/blog finden Sie noch weitere Übungen.

Heute möchte ich eine weitere Methode aus der Kinesiologie vorstellen, und zwar den Armlängentest:

  • Stellen Sie sich aufrecht und leicht nach vorne gebeugt hin. Die Knie sollten nicht ganz durchgestreckt sein.
  • Lassen Sie Ihre Arme entspannt hängen und schlenkern Sie sie ein wenig hin und her.
  • Jetzt führen Sie Ihre Hände zusammen, sodass sich Ihre Handflächen treffen. Ihre Arme sind nach wie vor ausgestreckt.
  • Schauen Sie Ihre Fingerspitzen an: Enden sie auf derselben Höhe? Ja?
  • Dann lösen Sie Ihre Hände, machen das Ganze nochmal und stellen Sie eine Frage, die nur mit JA beantwortet werden kann. Danach führen Sie Ihre Hände erneut zusammen.
  • Enden Ihre Fingerspitzen noch immer auf derselben Höhe? Ja? Dann haben Sie Ihr JA-Zeichen.
  • Wiederholen Sie nun die Übung und stellen Sie eine Frage, die nur mit NEIN beantwortet werden kann.
  • Treffen sich Ihre Fingerspitzen noch immer auf gleicher Höhe? Oder scheint es, dass ein Arm länger bzw. kürzer wurde und Ihre Fingerspitzen nicht mehr exakt auf gleicher Höhe enden? Dann haben Sie hier Ihr NEIN-Zeichen.

Verzweifeln Sie nicht, wenn es nicht gleich klappt bzw. Ihre Zeichen für JA oder NEIN etwas abweichen. Wichtig ist nur, dass Sie herausfinden, wie Ihre persönliche Antwort aussieht. Stöbern Sie ein wenig in meinen Artikeln mit der Kategorie: Übungen, denn das eine oder andere Mal habe ich auch erklärt, an was es liegen kann, dass man manchmal kein eindeutiges oder immer gleichbleibendes JA- oder NEIN-Zeichen erhält.

Wenn Sie dann sicher im Umgang mit dieser Testmethode sind, können Sie beginnen herauszufinden, welcher Pilz für Sie gut wäre bzw. ob die Vitalpilztherapie oder auch Mykotherapie grundsätzlich überhaupt hilfreich für Sie wäre.

Nähere Informationen finden Sie auch unter: www.vitalpilze.de.

Wenn Sie Unterstützung brauchen oder Fragen haben, können Sie mich gerne kontaktieren.

Es grüßt Sie herzlich
Susanne Witschas

Und hier geht es zu meinem Coaching-Blog
www.coaching-witschas.com/blog